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Weihnachten 2010
Wir haben in den Adventswochen beim Warten unser Leben bewusst angeschaut. Aus diesem Leben sind Wünsche erwachsen. Ganz zentral, ganz menschlich. Wir haben diese Wünsche in der Mitte der Kirche an die große Wurzel gelegt.
Damit wollten wir sagen: Wir sehen, dass manches in uns verdorrt oder abgestorben ist. Aber wir hören auch die Verheißung Gottes: Aus dem Toten wird neues Leben wachsen.
Jetzt, mit dem Kind der Weihnacht, kann sich erfüllen, was Gott versprochen hat. Deshalb haben wir das Kind nicht in den Futtertrog gelegt, sondern in die Krippe unserer Wünsche. Wir verbinden damit die Hoffnung: Gott nimmt sich unserer Lebens-Wünsche an.
Pfr. J. Voß - Auszug aus der Weihnachtspredigt)