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Leitgedanken

Hier sind alle Leitgedanken aus den Pfarrbriefen seit Oktober 2002 zu finden:

Es geht

Es geht

„Es geht so”, sagte sie und meinte damit das Leben. Es geht – das Leben. Doch wohin geht es? Welche Ziele will ich erreichen? Welche Wünsche liegen mir am Herzen? Welchem Sinn gebe ich Raum? Welche Hoffnung trägt mich? Mit wem geht es an meiner Seite?
Auf jeden Fall geht es.

Es vergeht ein altes Jahr und ein Kapitel Geschichte schließt unwiderruflich ab. Dem gelebten Glück wie dem vergangenen Leid ist nichts hinzuzufügen, sie werden verbucht als Lebenserfahrung.
Es kommt eine x–beliebige Nacht und es geht weiter; ein neues Jahr liegt vor uns:

Es kommen Tage, die nach Sinn schreien und zur Herausforderung werden.
Es kommen Augenblicke, in denen die Entscheidung gefordert ist, alte Lasten abzuwerfen und Neuland zu wagen. Es kommen Begegnungen, die uns durch Liebe und Leidenschaft den Himmel spüren lassen.

Ich wünsche uns ein Jahr 2018, das kommt und gut geht.

Gerlinde Lohmann

Ein Monat wie das Leben

leben

Der Monat Februar hält Vielfalt für uns bereit:

Ausgelassenes Feiern trifft auf Stille
Essen und Trinken weichen dem Verzicht
Manchmal Unbedachtes soll zu neuem Überdenken führen
Die Feier des Lebens soll auch den Blick auf das Vergängliche richten

Nicht alle sind an Karneval außer Rand und Band und in der Fastenzeit ist nicht alles trist und grau – und doch kann der Monat Februar helfen, das Leben in seinen vielen Facetten zu sehen:
Es gibt Momente der Freude, aber auch der Traurigkeit und des Nachdenkens –
und das Leben hat auch irgendwann den Tod vor Augen.

So hat jeder Tag, sogar jeder Moment die Vielfalt des Lebens in sich.
Diese aufzuspüren und zu bedenken ist eine Chance.

Angelo Scholly

Veränderungen

Welt verändern

Veränderungen

Lieber nicht. Sie tun oft weh. Und haben vor sich den Abschied vom Alten.

Veränderungen

Müssen sein. Sonst tritt das Leben auf der Stelle. Wir bleiben nicht die Kinder, die wir waren.

Veränderungen

Sie sind das Schicksal der Welt. Das Schicksal jedes Menschen.

Veränderungen

Seid willkommen. Wir haben noch etwas zu erleben. Wollen werden, die wir sein können.

Veränderungen

Sind keine Frage des Alters. Sie brauchen Kraft. Sie brauchen uns.

Veränderungen

Fragt Misereor. Frage auch ich (mich).

Veränderungen

Sind Gottes Abenteuer mit uns allen.

Josef Voß

Ein frühlingshafter Garten

Frühling

Ein frühlingshafter Garten.
Stille. Totenstille.
Lebst DU noch?

Da nennt dich einer bei deinem Namen.
Vertraut. Zärtlich. Vitalisierend.
„Lebe!”, denn:
ER lebt!

Plötzlich ist nichts mehr wie es war.
Nacht ist Tag, welk ist blühend, müde ist hellwach, enttäuscht ist erkennend, frustriert ist energiegeladen, abgestorben ist quicklebendig, alles ist möglich.

Wälze den Stein weg, der dich vom Leben trennt.
Leg die Binden ab, die dich an Totes fesseln.
Vertrau dem Ursprung des Lebens.
ER hat es dir vorgemacht.
Für DICH.

Ein frohes Fest der Auferstehung wünscht im Namen der Gemeindeleitung
Wolfgang Oellers