Downloads
Nachrichten
Veranstaltungen
16.-20.05.2012
31.05.2012, 20:00 Uhr
01.-02.06.2012
03.-11.06.2012
07.06.2012, 10:00 Uhr
08.-10.06.2012
16.06.2012
16.06.2012, 11:30 Uhr
24.06.2012, 18:00 Uhr
Chor- und Orchesterkonzert in der Auferstehungskirche, Aachen
29.06.2012, 19:00 Uhr
30.06.-01.07.2012
Pfarrfest Kirche St. Martinus
06.-07.07.2012
09.-13.07.2012
03.-04.08.2012
24.-26.08.2012
01.-02.09.2012
Evangelisches Gemeindefest
01.09.2012, 10:30-12:30 Uhr
Kindersachen-Flohmarkt in St. Martinus
07.-08.09.2012
09.09.2012
Pfarrfest in St. Laurentius
Leitgedanken aus den Pfarrbriefen
Hier sind alle Leitgedanken aus den Pfarrbriefen seit Oktober 2002 zu finden:
- Leitgedanken aus dem Jahr 2002
- Leitgedanken aus dem Jahr 2003
- Leitgedanken aus dem Jahr 2004
- Leitgedanken aus dem Jahr 2005
- Leitgedanken aus dem Jahr 2006
- Leitgedanken aus dem Jahr 2007
- Leitgedanken aus dem Jahr 2008
- Leitgedanken aus dem Jahr 2009
- Leitgedanken aus dem Jahr 2010
- Leitgedanken aus dem Jahr 2011
- Leitgedanken aus dem Jahr 2012
„Hier bin ich!“
So könnte das neue Jahr zu uns sprechen.
„Nehmt mich auf in eure Lebenszeit. Macht etwas mit mir. Lasst mich für euch da sein. Ich habe euch Wichtiges anzubieten: Zeit zu leben.“
So könnte auch der ‚DreiKlang’ zu uns sprechen. Er ist der neue Pfarrbrief der katholischen Gemeinden in Horbach, Laurensberg und Richterich. „Macht etwas aus mir. Lasst mich für euch da sein. Nehmt mich auf mit eurer Neugier. Es wird mich 8.000 Mal geben, jeden Monat frisch. Nur im Sommer, da mache ich ein Mal Pause.
Ich habe ein Ziel: Weil die drei Gemeinden St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus zu einer pastoralen Einheit zusammenfinden sollen, möchte ich allen Leuten in Aachens Nordwesten schnell die wichtigsten Informationen ins Haus bringen. Deshalb gibt es mich auch kostenfrei, auch wenn ich kostbar bin.
Eines bin ich nicht: ein Reklameblättchen irgendeines Discounters. Vielmehr achten die, die mich erstellen, sorgfältig darauf, dass in meinem Innenleben viel Gutes zu lesen sein wird.
Da wird nichts einfach billig angepriesen. Da wird wohl vieles angeboten in der Hoffnung, dass für Sie etwas dabei ist, das Sie kennenlernen oder ausprobieren oder vertiefen möchten. Wenn das geschähe, wäre mein Zweck erfüllt.“
Da ist er also, unser neuer Pfarrbrief ‚DreiKlang’. Wir hoffen sehr, dass er Ihnen Freude macht. Darum bemüht sich die Redaktion, dass Sie ihn gerne lesen; dass Sie die Informationen finden, die Sie immer schon im Pfarrbrief gefunden haben; dass Sie sich hoffentlich auch für das interessieren, was in der Gemeinde nebenan geschieht. Denn wir haben alle den anderen etwas Gutes anzubieten.
Einen guten Start in das neue Jahr und in die Zeit des „DreiKlangs“!
Josef Voß
„Einen neuen Aufbruch wagen“
So lautet das Motto des diesjährigen Katholikentages, der vom 16. - 20. Mai 2012 in Mannheim stattfinden wird. Auf den zugehörigen Plakaten sieht man einen roten Rucksack.
Immer wieder sind wir im Leben herausgefordert neu aufzubrechen, unseren Rucksack neu und vorausschauend zu packen, dabei keinen Ballast mitzunehmen, sondern nur Dinge, die für uns wirklich wichtig sind. Das Ziel des Aufbruchs muss ständig neu ins Auge gefasst werden, und wer nicht bereit ist, bei Bedarf die Richtung zu wechseln, geht günstigstenfalls im Kreis herum zurück. Außerdem hilft es, nicht alleine loszumarschieren. Vielleicht kennen die anderen ja einen besseren Weg?
Eine Lebensweisheit sagt: „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein; wenn du weit vorankommen willst, geh mit anderen.“
Wir wollen als Christen in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus noch weit kommen und unser gemeinsamer Glaube verbindet, stärkt und ermutigt uns dazu.
Viel Freude unterwegs und in den närrischen Tagen wünscht
Frühling
Der Frühling beginnt. Nach einer Zeit der Ruhe und Besinnung bricht die winterlich, starre Natur auf und bringt neues Leben hervor. Das ist schön zu sehen und macht Mut. Wir können an der aufbrechenden Natur ablesen:
Das Leben siegt!
Jeder kennt Frühlingslieder wie „Im Märzen der Bauer...“. G. F. Händel hat ein wunderbares Frühlingsgedicht von B. H. Brockes vertont:
Meine Seele hört im Sehen, wie, den Schöpfer zu erhöhen, alles jauchzet, alles lacht. Höret nur, des erblühnden Frühlings Pracht ist die Sprache der Natur, die uns deutlich durchs Gesicht, allenthalben mit uns spricht.
Manchmal kann die Musik uns beflügeln, Texte zu verinnerlichen und besser zu verstehen, und zwar mit Herz und Verstand.
Erfreuen wir uns an der aufbrechenden Schöpfung und erkennen, dass das Gute siegt, das der Schöpfer für uns bereithält.
In der Fastenzeit, die auch eine Zeit der Ruhe und der Besinnung ist, mag man Parallelen entdecken. Sie hält uns bei aller Dürre gleichzeitig zielgerichtet die Freude des frohen jubelnden Osterfestes vor Augen. Da ist zum Beispiel der 4. Fastensonntag, der schon von alters her den Namen „Laetare“ („Freuet euch“) trägt. Auch hier ist deutlich die Wende zum Positiven hin zu spüren:
Das Leben wird siegen! Darüber können wir uns schon jetzt freuen!
Gregor Jeub
April, April
Kennen Sie das auch? Am 1.April wird man „in den April geschickt“ – von Mitmenschen, von Artikeln in der Zeitung, im Internet.
Immer neue Ideen sind dazu nötig, um die Leute „reinzulegen“.
Viel Neues hält in diesem Jahr der Monat April für uns bereit – alles ohne Hintergedanken, wohl aber mit viel Hintergrund:
Wir feiern Ostern – das grosse Fest der Auferstehung Jesu.
An seine - und auch irgendwann unsere – Auferstehung glauben wir, auch wenn dies nicht leicht vorzustellen ist. Neues Leben blüht auf, und das ist ein Geschenk für uns.
In einem Osterlied singen wir „Verklärt ist alles Leid der Welt, des Todes Dunkel ist erhellt“. Dass es uns gelingt, Leid zu verringern und aus dem Osterfest neue Lebensfreude und manchmal auch Lebenshoffnung zu schöpfen, das wünsche ich.
Kinder feiern ihre erste hl. Kommunion – das grosse Fest der direkten Christusbegegnung.
Für diese Kinder – und für uns – ist diese Begegnung im hl. Brot ein tolles Geschenk. Wir haben Jesus „brot-nötig“.
In einem Kanon singen wir „Jesus Brot, Jesus Wein auf unserm Weg Zeichen wird sein“. Dass wir dieses Zeichen erkennen, uns davon leiten lassen und davon weitererzählen, das hoffe ich.
Angelo Scholly
Glaubenswoche „Gott berührt!?“
In diese Welt werden wir ungefragt hineingeboren. Die ersten Hautkontakte sind Berührungen mit Vater und Mutter, mit denen, die jetzt für und mit uns da sind. Körper und Seele brauchen dieses Berührt-werden lebensnotwendig. Durch sie wachsen Vertrauen, Zutrauen und Liebe. Sie sind elementare Basis für unser ganzes Leben.
Und je mehr ich über die Bedeutung von Berührung nachdenke, desto klarer wird, dass sie ein offenbar entscheidender Teil unserer zwischenmenschlichen Verständigung ist. Keine andere Art der Verständigung verläuft so schnell und direkt, keine ist uns so unmittelbar.
Wir können Berührungen empfangen. Wir haben aber auch das Recht sie abzulehnen. Berührungen müssen „stimmen“. Traurig und krankmachend ist es, wenn Menschen sich nach Berührungen sehnen und – warum auch immer - keine mehr geben (können) oder keine mehr empfangen.
In der Vorbereitungsgruppe für diese Glaubenswoche haben wir darüber nachgedacht, ob Gott mit den Berührungen und den ausbleibenden Berührungen etwas zu tun hat. Das Gespräch war intensiv. Es eröffnete sich eine Vielfalt an Sichtweisen, der Glaubenszeugnisse, der Fragen und Zweifel. Alle waren wir der Meinung, mit dem Motto "Gott berührt!?" der Unmittelbarkeit unserer Gotteserfahrungen in der Glaubenswoche nachzugehen.
Wir wünschen, dass sich viele Richtericher, Laurensberger und Horbacher von den unterschiedlichsten Aktionen, Frühschichten, Abendgebeten, Gottesdiensten u.v.m. angesprochen fühlen.
Lassen Sie sich „berühren“!
Christa Baggen
Gemeindereferentin
Programm der Glaubenswoche
Rückblick zur Glaubenswoche
Feed-Back zur Glaubenswoche
Eine unendliche Geschichte
So viele Eindrücke aus der Glaubenswoche wirken noch nach: Gott berührt?! – Ja, er hat es in dieser Woche immer wieder getan. Nicht für alle gleich. Aber für viele und das in großer Fülle.
Was ist mit denen, die nicht daran teilnehmen konnten oder wollten? Sie teilen zwar diese Erfahrungen nicht, haben aber dennoch immer neue Chancen. Denn Gottes Berührungsgeschichte ist eine unendliche Geschichte.
Seit Pfingsten hinterlässt er feurig-begeisternde Eindrücke. Geistvoll findet er einen Weg in vermauertes Leben. Mit Kraft setzt er der Verhärtung unter den Menschen seine Lebensfreude entgegen.
An Fronleichnam berührt er unsere Straßen und Wege und geht unter die Menschen. Er erinnert uns daran, dass er täglich nötig ist und stärkend wie Brot.
Gottes Berührungsgeschichten sind Alltagsgeschichten. Sie ereignen sich in der öden Normalität genauso wie in dem Besonderen, das unser Leben anziehend macht. Deshalb ist es gut zu wissen, dass Gott da ist, wo wir sind. Und dass wir dort sein können, wo Gott ist.
Josef Voß
