Pfarre St. Heinrich

Pfarrgemeinde
St. Heinrich Aachen-Horbach

Herzlich willkommen bei der aktiven und engagierten Gemeinde in Aachens Nordwesten.

Sie finden hier das ganze Pfarrleben - von den Kindern und Jugendlichen, Menschen, die mitten im Leben stehen, bis zu den Senioren.
Zusammen sind wir ca. 1100 Katholiken.

Zu unserer Pfarre gehören:

Leitgedanke

Der Heilige Geist ist kein Erbsenzähler

Mitten im Mai feiern wir das Fest der Großzügigkeit, der Kraft und der Dynamik: Pfingsten.
Gott wirft seinen Geist über seine Schöpfung, schleudert ihn in die Welt, schüttet ihn in jedes Leben ein.

Man kann nicht kraftvoll genug davon sprechen. Und schreien müsste man. Und laut lachen und singen. Denn der Heilige Geist kommt nicht, wie man Medizin verabreicht: zehn Tropfen, drei Mal täglich. Er kommt gewaltig.

Alles Kleinliche und Berechnende ist gegen seine Natur. Es ist nicht aus ihm.

Wenn wir rechnen, wieviel Geld der eine dem anderen gibt, damit der andere entsprechend viele Flüchtlinge zurücknimmt – dann ist das menschenunwürdig und unchristlich. Profitabel mag es sein.
Wenn wir rechnen, wie klein das Zeitmaß für die Pflege unserer Alten und Kranken sein muss, damit sich unser System rentiert, dann ist das menschenunwürdig und unchristlich. Profitabel mag es sein.

Heiliger Geist ist nie profitorientiert. Er ist auch kein Erbsenzähler. Er geht immer aufs Ganze. Er ist verschwenderisch und lebendig. Und deshalb brauchen wir ihn!

J. Voß
Pfarrer


Leitgedanken-Archiv

Top-Themen

Wie geht es weiter in und mit den Oratoriumsgemeinden?

Liebe Schwestern und Brüder in den Oratoriumsgemeinden,

„Wie geht es weiter in und mit den Oratoriumsgemeinden?”

Diese Frage wurde seit einiger Zeit in diesen Gemeinden immer deutlicher gestellt. Nach einer Zeit des Nachdenkens und Beratens können heute einige Punkte vorgestellt werden, die Weichen für den Weg in die Zukunft stellen:

Diözesanadministrator Weihbischof Karl Borsch wird Pfarrer Bernd Föhr zum 15.7.2016 auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzen. Das ist sowohl seinem Alter wie auch seiner Gesund­heit geschuldet. Für priester­liche Dienste in den Gemeinden des Oratoriums wird er weiterhin zur Ver­fügung stehen.

Zum gleichen Datum wird auch Pfarrer Bernd Schmitz von seinem Amt als leitender Pfarrer zurück­treten. Er wird in Zukunft weiter als Haus­seel­sorger im Haus Hörn und in der Seelsorge der Oratoriums­gemeinden tätig sein.

Bis auf weiteres übernimmt Pfarrer Josef Voß, GdG-Leiter und KGV-Vorsitzender, als Administrator die Leitung der Gemeinden.

So ist der Weg frei, ganz neu über das Thema „Leitung” in den genannten Pfarr­gemeinden nach­zu­denken. Dieses Thema soll im Mittel­punkt einer Gemeinde­beratung stehen. An dieser Beratung werden Vertreter­innen und Vertreter aus den drei Pfarreien St. Konrad, St. Peter und St. Sebastian teilnehmen sowie die haupt­amtlich in der Pastoral tätigen Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter der genannten Pfarreien und Pfarrer Voß als GdG-Leiter. Ein Gemeinde­berater wird diesen Prozess begleiten.

Frau Heike Sorgenfrey, unsere Gemeinde­referentin, wird zum genannten Termin aus dem Dienst in den Oratoriums­gemeinden ausscheiden. Die Personal­abteilung des General­vikariates ist bemüht, die Stelle der Gemeinde­referentin neu zu besetzten und wir sind zu­ver­sichtlich, daß zeitnah entsprech­ende An­kündi­gungen erfolgen werden.

Im Vertrauen auf die lebendige Gegenwart des Auf­er­standenen in seiner Kirche gehen wir diesen Weg und bitten Sie, ihn durch Ihr Mittun und Ihr Gebet zu begleiten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Pfarrer Bernd Schmitz CO

Pfarrer Bernd Föhr CO

Sechs Monate Sprachunterricht mit Kinderbetreuung
für Geflüchtete durch WiR

Logo: WiR - Willkommen in Richterich

Seit Anfang November 2015 findet für die Geflüchteten von montags bis freitags regel­mäßig auch in den Schul­ferien Sprach­unter­richt statt. Anfangs wurden neben den Bewohnern der Roermonder Straße 615 auch die in der Turnhalle der GGS unter­ge­brach­ten Asyl­suchenden unterrichtet.

Inzwischen sind auch im zweiten Bauabschnitt der Roermonder Straße Geflüchtete eingezogen, die ebenfalls betreut werden. Zusätzlich nutzen viele der in Laurensberg, Richterich und Horbach in Wohnungen untergebrachten Geflüchteten das Angebot. In der Zeit von 9:30 bis 16:30 Uhr finden täglich jeweils zwei Kurse im Pfarrheim und in der OGS Richterich und je ein Kurs in der Paul Gerhardt Kirche und in der GGS Richterich statt. Für jeden Sprachkurs sind jeden Tag in der Regel zwei Sprachhelfer eingeteilt, so dass derzeit jede Woche 60 Sprachhelfer im Einsatz sind.

Je nach Vorkenntnissen der Geflüchteten stehen unterschiedliche Lehrmittel zur Verfügung. Einige der Geflüchteten müssen zunächst das Alphabet lernen, weil sie z.B. selbst Analphabeten sind oder nur die arabische Schrift kennen. Andere haben englische Sprachkenntnisse.

Erfreulich viele schulpflichtige Kinder kommen nach dem Regelunterricht zusätzlich in die Nachmittagssprachkurse, sie nutzen also jede Gelegenheit, um die deutsche Sprache zu erlernen. Diejenigen, die nun seit sechs Monaten 5x wöchentlich 1,5 Stunden Sprachunterricht erhalten, haben inzwischen gute Fortschritte gemacht; sie können sich gut verständigen und deutsche Texte lesen und schreiben. Diese Gruppe kann jetzt mit dem Grammatikunterricht beginnen.

Um den Familien mit Kleinkindern den Sprachunterricht zu ermöglichen, wird in einigen Sprachkursen parallel eine Kinderbetreuung angeboten. Die Kleinen lernen dabei spielerisch ebenfalls deutsch. Als weiteres Angebot gibt es den computerunterstützten Sprachunterricht mit dem Programm rosetta stones. Nach einem halben Jahr Einsatz gebührt allen Sprachhelfer und Kinderbetreuer ein herzlicher Dank für ihren selbstlosen Einsatz.

Sollte bei Ihnen durch das Lesen dieses Artikels Interesse geweckt ein beim Sprachunterricht mitzuhelfen, freuen wir uns über eine Anmeldung unter E-Mail-Adresse anzeigen wir benötigen dringend weitere engagierte Sprachhelfer.

Das Beste aus 10 (+1) Jahren Kirchturmspitzen

Die Kirchturmspitzen feiern 10-jähriges Bestehen (nach)
Logo der Kirchturmspitzen

Aus Anlass der Glaubenswoche 2005 gründete sich unsere Kabarettgruppe, die jetzigen Kirchturmspitzen. Nach intensivem Coaching durch Hedi Simons brachten wir unser Erstlingsprogramm am 23.9.2005 erfolgreich auf die Bühne. Seitdem stänkern und lächeln wir uns als Kirchturmspitzen durch allerlei kirchliche Ungereimtheiten, zunächst im Aachener Nordwesten, später auch in der weiteren Region, so beispielsweise in Düren, Köln, Düsseldorf oder Leverkusen.

2015 war nun also ”10-Jähriges”! Krankheitsbedingt mussten wir das Feiern verschieben. Nun wird aber gefeiert mit einem bunten Querschnitt aus allen bisherigen Programmen. Da darf der ”Beichtomat” ebensowenig fehlen wie die ”Papstbären” oder das Probeliegen im ”Aldi-Sarg”.

Wir freuen uns riesig darauf und auf alle, die mit uns den runden Geburtstag der ”KiTuSpi” feiern wollen am Samstag, den 4. Juni 2016, um 19:30 Uhr im Pfarrsaal St. Martinus in Richterich. Der Eintritt ist frei. Geburtstagsgeschenke werden gerne entgegengenommen.


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