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Pfarrgemeinde
St. Heinrich Aachen-Horbach

Herzlich willkommen bei der aktiven und engagierten Gemeinde in Aachens Nordwesten.

Sie finden hier das ganze Pfarrleben - von den Kindern und Jugendlichen, Menschen, die mitten im Leben stehen, bis zu den Senioren.
Zusammen sind wir ca. 1100 Katholiken.

Zu unserer Pfarre gehören:


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Opfer

Opfer

Der November ist der Monat der Opfer

Wir müssen an die Opfer denken, die der 1. Weltkrieg hinterlassen hat, der vor 100 Jahren beendet wurde.

Wir müssen an die Opfer denken, die der 2. Weltkrieg hinterlassen hat, der vor 73 Jahren beendet wurde.

Der Volkstrauertag erinnert uns.

Wir müssen Friedensarbeit tun wollen – um der Opfer willen.

Wir müssen an die Opfer denken, die heute überall in den Diktaturen und Kriegen ihr Leid ertragen.

Doch unser Gedenken allein ist zu wenig. Wir müssen Friedensarbeit tun wollen – um der Opfer willen.

Wir müssen an die Opfer denken, die durch den Missbrauch durch Kirchenleute tiefstes Leid erfahren haben. Für sie muss rückhaltlose Aufklärung durch neutrale Institutionen, Bestrafung der Täterinnen und Täter und jede mögliche Wiedergutmachung durch die Kirche geschehen.
Das wäre wenigstens der Anfang von Friedensarbeit.

Meint für die Gemeindeleitung
J. Voß

Leitgedanken-Archiv

Gottesdienste der nächsten Tage in unseren Gemeinden

Kartenvorverkauf für Adventskonzerte ab 10.11.2018

Chor und Orchester St. Laurentius

Der Chor von St. Laurentius, der junge Chor canto@campum, Mitglieder des Kinderchores und das Kammerorchester von St. Laurentius, führen am 1. und 2. Adventssonntag zwei große Konzerte auf:

Die Aufführungen, jeweils 18:00 Uhr - Einlass ab 17.:0 Uhr:

Vorverkauf:

  • 10./11. und 17./18.11.2018 in der Bücherinsel St. Laurentius
  • ab 21.11.2018, ausschließlich zuzüglich der Vorverkaufsgebühr beim Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen.

Restkarten an der Abendkasse.
Keine Kartenrücknahme.

Eintrittskarten: 18,- / 14,- und 10,- Euro

Gedenktag für Opfer sexuellen Missbrauchs

Papst Franziskus hat angeregt, jährlich einen Gedenktag für Opfer sexuellen Missbrauchs zu begehen. Für Deutschland haben die Bischöfe festgelegt, dass dieser von den Kirchengemeinden rund um den 18. November begangen werden sollte, an dem zugleich der „Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ ist.

Gebet

Gott, du Freund des Lebens.
Du bist allen nahe, die bedrängt sind und leiden.
Wir denken heute besonders an die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen,
die sexuellen Missbrauch erleiden mussten und müssen – auch in deiner Kirche.

Wir klagen vor dir
über die Gewalt, die Täter ihren Opfern an Leib und Seele antun,
über zerstörtes Leben, das oft niemand wieder gut machen kann.
Du unser Gott, höre unsere Klage.

Wir bekennen vor dir
das Wegschauen, Schweigen und Nichtstun derer, die die Taten geahnt haben und ahnen.
Du unser Gott, höre unsere Klage.

Wir wollen darauf achten, was viele nicht sehen wollen:
sexuelle Übergriffe und den Missbrauch von Vertrauen und Macht.
Du unser Gott, steh uns bei.

Wir wollen hören
auf die Geschichten der Opfer.
Wir wollen Anteil nehmen
an ihrem Schmerz und ihrer Einsamkeit.
Du unser Gott, steh uns bei.

Wir wollen sprechen
von der Verantwortung, die jeder von uns trägt.
Wir wollen sprechen über Hilfe und Auswege aus der Not.
Du unser Gott, gib uns Kraft und Mut.

Wir wollen schweigen,
wo Erklärungen und Ratschläge nicht angebracht sind.
Du unser Gott, gib uns Kraft und Mut.

Wir wollen uns freuen
über die Stärke und Kraft der Betroffenen,
über die Solidarität derer, die sie begleiten,
über alle Menschen, die mitarbeiten, um einen besseren Schutz zu verwirklichen. Du unser Gott, mach unsere Hoffnung stark.

Wir wollen hoffen
auf Aufbrüche und neues Leben schon in dieser Welt,
auf die Umkehr der schuldig Gewordenen,
auf deine Gerechtigkeit heute und am Ende der Zeiten,
auf Heilung aller Wunden, die allein du schenken kannst.
Du unser Gott, mach unsere Hoffnung stark.

Lebendiger Gott, sende uns deinen Geist und sei mit uns auf diesem Weg,
durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Amen.

Text: Sabine Hesse

W. Oellers: Abschied heisst in Aachen Adieda…

Liebe Gemeindemitglieder in St. Heinrich, St. Martinus und St. Laurentius!

Wolfgang Oellers

Zum 1. Dezember 2018 werde ich nach fast 18 Jahren Tätigkeit als Gemeindereferent in unseren Gemeinden meine Stelle wechseln und aus dem aktiven Dienst der Seelsorge „vor Ort” in die inhaltliche Mitgestaltung des bistümlichen Veränderungsprozesses „Heute bei dir” gehen. Dieser Schritt kommt für mich genauso plötzlich wie für Sie und Euch, ich entspreche damit dem ausdrücklichen Wunsch unserer Bistumsleitung. Die mit dieser plötzlichen Versetzung – noch vor Weihnachten – einhergehenden Enttäuschungen und Verletzungen hätte ich allen Beteiligten gerne erspart. Als ich 2001 bei Wilhelm Jansen meine Stelle in St. Laurentius antrat, war die kirchliche Landschaft noch eine gänzlich andere.

Von GdG war noch lange keine Rede, es gab in unseren drei Pfarreien zwei Pfarrer, zwei Gemeindereferent/-Innen, eine Pastoralreferentin, eine Jugendbeauftragte, verschiedene Subsidiare, mehr Gottesdienste und mehr Gottesdienstbesucher…

Nun steht unser Bistum vor einer weitreichenden Umorientierung. Der von Bischof Dieser ausgerufene synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess hat in den kommenden Jahren nichts Geringeres zum Ziel, als gemeinsam eine zukunftsfähige Form von Kirche zu suchen und zu finden, in der die wichtigen Wesensmerkmale von Kirche erkennbar bleiben und die Nähe Gottes zu den Menschen spürbar bleibt. In diesem Prozess übernehme ich die Aufgabe eines von vier „Handlungsfeldkoordinatoren”, in meinem Falle für das Themenfeld „Dem Menschen dienen – Caritas und Nächstenliebe”. In meine neue Aufgabe nehme ich die vielfältigen Erfahrungen mit, die ich in den vergangenen Jahren mit Ihnen und Euch machen durfte. Herausforderungen, denen wir gemeinsam begegnet sind und für die wir Lösungen gesucht haben, z.B. in Form der gemeinsamen Gemeindeleitung für drei unterschiedliche Pfarreien. Vielfache Begegnungen, in Kindergärten, Grundschulen, weiterführenden Schulen, Seniorenhäusern, Pfarrheimen, Jugendzentren, Ferienlagern, Kommunion- und Firmkatechesen, Gottesdiensten, in Trauergesprächen, Katechetenrunden, Dienstgesprächen und Privatgesprächen bleiben in Erinnerung. Wir haben miteinander gelacht und geweint – gelebt, und dafür danke ich von ganzem Herzen! Danken möchte ich auch den Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich in diesen Jahren hauptamtlich zusammenarbeiten durfte. Danke für die Rückendeckung in schwierigen Zeiten, die immerwährende und vielfältige Unterstützung, eure Freundschaft!

Eine Gelegenheit zur Verabschiedung wird es geben im Anschluss an die Familienmesse, die wir am 9. Dezember um 10:00 Uhr in St. Laurentius feiern. Wir wollen als Familie nicht wegziehen, aber aus den dienstlichen Bezügen verabschiede ich mich hiermit. Daher an dieser Stelle in großer Dankbarkeit und Verbundenheit Adieda – oder wie wir Gotteskinder sagen: Adieu!

Wolfgang Oellers

Neuer Kirchenmusiker Frank Hecht

Kirchenmusiker Frank Hecht

Wir freuen uns Herrn Frank Hecht ab dem 1. November 2018 als neuen Mitarbeiter im Bereich der Kirchenmusik in unserer GdG Aachen Nord-West vorstellen zu dürfen.

Er wird hauptsächlich die Gottesdienste der Pfarreien des Südflügels unserer GdG St. Konrad mit St. Philipp Neri, St. Sebastian und St. Peter/Orsbach musikalisch begleiten. Ab Dezember wird er auch den Chor von St. Peter leiten. Zusätzlich ist er samstags kontinuierlich zum Vorabendgottesdienst um 18:00 Uhr in St. Laurentius eingesetzt. Um auch über die Kirchenmusik eine gute Vernetzung der Pfarrgemeinden untereinander zu fördern, begleitet Gregor Jeub weiterhin die Vorabendmessen im Südteil unserer GdG.

Mit Herrn Hecht können wir so, in guter Absprache mit den Kirchenmusikern Angelo Scholly und Gregor Jeub, die Qualität der Kirchenmusik in allen Pfarreien unserer GdG gesichert wissen.

Wir heißen ihn herzlich willkommen und wünschen ihm alles Gute und viel Freude in seinem neuen Dienst!

Gregor Jeub, GdG-Musiker

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