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Archiv der Impulse

Zweisam

Lebensweisheit ist die Weisheit, die aus dem Leben erwachsen ist. Oft in mühseliger und leidvoller Weise.

Der Weise aus dem Alten Bund - „Kohelet” - sagt: „Zwei sind besser als einer allein. Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den andern auf. Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt.”
Koh 4,9a.10

Erläuterungstext

Jeder braucht Gemeinschaft.
Jeder braucht Sicherheit.
Wie soll sonst das Leben gehen?
Jeden trifft eine Not.
Jeder braucht Hilfe.
Wir sind angewiesen.
Das ist keine Schande.

Glücklich,
wer auf den „barmherzigen Samariter” trifft.
Oft wohnt er in demselben Haus.
Oft sitzt er an demselben Tisch.
Was für ein Glück!

DU

Schuld lastet auf meinen Schultern
Zwietracht schlägt mir auf den Magen
Sturheit steht mir bis zum Hals
Angst sitzt mir im Nacken
Anforderung macht mir kalte Füße
Hetze lähmt meine Sinne

Dein Wort liegt mir auf der Zunge
Deine Liebe legt sich mir aufs Herz
Deine Wahrheit stellt mich auf die Füße
Dein Zuspruch stärkt mir den Rücken
Deine Berührung geht mir unter die Haut
Deine Nähe beflügelt meine Seele

Seiltänzer

Gottesdienst zum 15. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 15. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Willkommen zur Feier der Liturgie an diesem Sonntag.
Wie Sie es gewöhnt sind, hören Sie einige Teile aus unserem Gottesdienst.

Einführung

Ein Ährenfeld:
das Wogen der Halme im Wind,
die prall gefüllten Ähren –
Natur pur

 

grünes Kornfeld

 

In allen Lebensbereichen gibt es
Aussaat, Wachstum und Ernte.

 

Wir wissen:
Der es wachsen lässt,
ist der Schöpfer des Himmels und der Erde.
Ihn wollen wir loben.

Lied

Gotteslob 411: Erde, singe, dass es klinge

Gebet

Schaffe Raum deinem Wort, unser Gott,
und streu es aus über die Welt.
Wir bitten dich, es falle bei uns auf guteErde,
es finde überall Gehör, wo Menschen leben.

Evangelium

Matthäus-Evangelium 13, 1-9

Impuls

 

Fürbitten
(GL 632,1)

Herr, du schenkst allem Leben und Wachstum.
Wir beten:

 

- Für alle, die in der Landwirtschaft tätig sind...

 

- Für alle, die unsere Grundnahrungsmittel herstellen...

 

- Für alle, die sich für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen...

 

- Für alle, die den Ernst des Klimawandels immer noch nicht wahrhaben wollen...

 

- Für alle Christen, die den Auftrag Gottes verstehen und leben...

Vater unser

beten

Schlussgebet

Herrlicher Gott,
wunderbar hast du alles erschaffen.

 

Du nimmst uns in Pflicht
für die Bewahrung der Schöpfung
und den Aufbau deines Reiches.

 

Stärke uns,
damit wir tun können,
was wir tun sollen.

Lied

Gotteslob 820, 1.+3. Str.:
Du bist ein Teil in Gottes guter Schöpfung

Segen

 

Wir segnen uns mit seinem Segen,
wenn wir dankbar leben,
seine Schöpfung genießen und sie behüten.

 

Wir wünschen allen einen erholsamen Sonntag.

Heimat

vorgebeugter Mann auf Stuhl in einer Straße

Heimat
Heim
Heimchen am Herd
Daheim
Heimatlos
Heimatgefühle
Was hat es mit der Heimat auf sich?

Wer sagt uns:
Was ist Heimat?

Jesus Christus will uns in die Heimat bei Gott führen.

Ein Zuhause bietet er,
nicht für eine kleine Zeit,
einen Schutzraum zu leben.

Seinen Frieden schenkt er,
nicht nur für eine kleine Zeit,
sein Glück zu teilen.

Schutzpatrone

Die sieben Kirchen der GdG grenzenlos

Ein bisschen königlich sein wie Heinrich

Selbstlos und mutig sein wie Laurentius

Schwach sein und dann doch stark werden wie Petrus

Lustig und unbeschwert sein wie Philipp Neri

An der Basis arbeitend wie Konrad

Den Glauben bekennen wie Sebastian

Teilen können und bescheiden sein wie Martin

Wir müssen keine Märtyrer werden –
aber von jedem unserer Pfarrpatrone können wir „eine Scheibe” abschneiden.

Die Kinder können gerade eine Rallye machen rund um unsere sieben Kirchen.

Schauen auch Sie doch einmal, was unsere Kirchen mit ihren Pfarrpatronen uns anzubieten haben.

Lächeln trotz Blessuren

lächelnder Engel

Ein Engel - ganz anders.
Er irritiert.
Wo soll der Blick hängen bleiben?
An seinem Gesicht, am fehlenden Flügel, am fehlenden Arm?

Der Zahn der Zeit hat an ihm genagt:
kriegerische Auseinandersetzungen, Naturkatastrophen, Umweltschäden.
Ein beschädigter Engel.

Aber obwohl er eins auf die Nase bekommen hat, lächelt er.
Ihm ist trotz widriger Umstände das Lachen nicht vergangen.
Es ist ein Lächeln, das von innen kommt.

Auf seinem Gesicht spiegelt sich Gottes Lächeln wider.
Er sagt allen, die ihn betrachten:
Du bist wichtig und kostbar,
auch mit deinen Unzulänglichkeiten und Einschränkungen.

Gottes Wort

Paulus zitiert in seinem Brief an die Gemeinde in Rom das Alte Testament (Röm 10,8), wo es heißt:

Nahe ist dir das Wort Gottes in deinem Mund und auch in deinem Herzen.

In meinem Innern ist oft ganz viel los.
Ich werde es wahrnehmen und versuchen,
in Wichtiges und Nebensächliches zu trennen.
Ob ich Gottes Wort dabei irgendwo finde?

bunte Audiokurve

geben

brennendes Streichholz

wenn du leben willst
musst du geben können

(wieso? fragst du
probier’s mal anders
dann weißt du)

wer festhält
was er hat
verliert am ende

(muss man nicht verstehen
ist aber so)

loslassen und frei sein
sind geschwister

(was zu widerlegen wäre)

Lachen

„Selig, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen.” (Lk 6,21b)

lächelnde alte Frau mit Falten im Gesicht

Ich wünschte, ich hätte vom Lächeln Falten im Gesicht.

Gottesdienst zum 14. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 14. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Ein herzliches Willkommen allen, die über diesen Podcast an unserer heutigen Sonntagsliturgie teilnehmen. Ich grüße Sie alle im Namen unserer Gemeindeleitung.

Lied

Gotteslob 790: Meine Zeit steht in deinen Händen

Einführung

Einmal zur Ruhe kommen...

 

Tut das gut!!!

 

Aus dem Alltagsstress raus,
nicht ein Termin jagt den anderen,
endlich einmal entschleunigen.

 

Dauernd aktiv, dauernd gefordert, dauernd in Hab-Acht-Stellung... das macht krank!

 

Jesus sagt:

 

Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid!
Ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.

Kyrie

Gotteslob 152: Herr, erbarme dich

Gebet

Herr,
das Leben ist oft hart.
Es verlangt uns einiges ab.
Bei dir dürfen wir rasten,
du gibst uns Kraft und schenkst uns Mut.
Wir danken dir. Amen.

Lied

Gotteslob 433, 2: Schweige und höre

Evangelium

Matthäus-Evangelium 11, 25 – 30

Impuls

hastende Leute vor dem Ziffernblatt einer Uhr

Fürbitten

Wir beten für alle, die keine Ruhe finden -
in ihrer Arbeit, auf Grund einer Krankheit, in ihrer Familie...

 

Wir beten für alle, die zur Ruhe einladen -
in unseren Klöstern, über besinnliche Texte, durch einfaches Zuhören...

 

Wir beten für alle, die andere nicht in Ruhe lassen -
indem sie nur fordern, indem sie sich selbst nur in den Mittelpunkt stellen, indem sie die Würde anderer verletzen...

 

Wir beten für uns und für alle, die uns wichtig sind -
um Zeiten der Ruhe, aus der wir Kraft für die Aufgaben des Alltags ziehen können...

Vater unser

beten

Schlussgebet

Herr, unser Gott.
Bei dir kommen wir zur Ruhe.
So lass uns deine Nähe suchen.
Amen.

 

Und Gott,
der uns Frieden schenkt und Gelassenheit, Leben und Zuversicht,
segne uns und die unseren.

 

Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied

Gotteslob 448, 3.+4. Str.: Herr, gib uns Mut zur Stille

Verabschiedung

Für heute verabschieden wir uns von Ihnen und euch und freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Gottesdienst in einer unserer Kirchen oder auch hier im Podcast.

 

Bleiben Sie gesund und behütet –
hier vor Ort oder unterwegs im Urlaub.

Was zählt

Aufpolierte Meinungen,
auswendig gelernter Small-Talk,
floskelhaftes Gequatsche...

Wer ist der Mensch dahinter?
Außen hui – innen pfui?

Venezianische Maske

Vor Gott gilt nicht das,
was äußerlich getan wird.
Vor Gott gilt einzig das,
was aus dem Herzen kommt.

Deshalb wünschen wir:
wirkliche Begegnungen mit Gott,
Klarheit in unseren Herzensdingen,
Aufrichtigkeit in unserem Tun,
Ehrfurcht vor allem Heiligen.

Tagesbegleiter

Partner in blau

Wenn du, Herr, mein Begleiter bist, den ganzen Tag mich nie vergisst,

wenn ich den Alltag leicht bestehe, viel Freude habe, Gutes sehe,

wenn ich mit anpack ́, hier und dort, mich engagier ́ bei uns im Ort, mich selber schütze und die andern, die mit mir durch ́s Leben wandern,

Partner in blau

dann weiß ich jeden Tag auf ́s Neue:
Das ist es, worauf ich mich freue.

Du, Vater, bist dann auch bei mir,
das glaub ́ ich und vertraue dir.

Gottes Weite

Einer der schönsten Psalmverse (Ps 57,11) sagt über Gott:

Mond und schwarzer Himmel

„Deine Liebe reicht,
so weit der Himmel ist,
deine Treue,
so weit die Wolken ziehen.”

Welche Erfahrung hat ein Mensch mit Gott gemacht, damit er dies sagen kann?!
Die Menschen zur Zeit des Alten Bundes schauten nur bis zu Sonne, Mond und Sternen, sie sahen die Wege der Wolken und das Vergehen von Tag und Nacht. Diese Umfänglichkeit diente ihnen, die Größe der Liebe Gottes zu beschreiben.

Müssen wir dann nicht sagen: Deine Liebe reicht bis hinter die Milchstraße, sie durchfährt die schwarzen Löcher im Weltenraum?
Welche Erfahrung mit Gott müssen wir noch machen, damit wir dies endlich sagen?

Treue

Schlösser am Brückengeländer

Was feststeht:
dass du da bist
wer deine Eltern sind
was du erfahren hast
wie du heute lebst

Was keiner weiß:
wie es weitergeht
und wie lange noch
wann der Tod dich berührt

Was immer sein wird:
dieser Gott,
der dich angenommen hat
und begleitet
und dir seine Treue erweist
in der Auferstehung

Offen werden

Leer werden
leer vom Lärm, der mich umgibt,
leer von der Hektik auf den Straßen,
leer von dem immer weiter, höher, schneller,
leer von dem, was sonst meinen Tag ausfüllt,
leer...

Offen werden
für eine neue Innerlichkeit,
für eine neue Wertschätzung des anderen,
für neue Wege der Kommunikation,
für neue Dankbarkeit,
für...

Offen werden
für Gott?
für den Nächsten?
für die Schöpfung?
für mich?

Muschelhälfte auf dem Rand eines Wassertrogs

Frische

Mann im Regen mit Hut und Unterhemd

Wenn ich von einer längeren Reise zurückkomme, stelle ich mich unter die Dusche, um allen Staub und auch alle Anstrengung abzuspülen.
Rein, sauber, frisch sein –
das ist ein schönes Gefühl.

„Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein.”
Das sagt Gott uns. (nach Ez 36,25)

Wenn man eine längere Lebensetappe hinter sich hat, möchte Gott seinen Wasserschwall über uns schütten. Offensichtlich weiß er, dass im Lauf des Lebens manches an Staub und Schmutz und Anstrengung über uns kommt. Er will, dass wir rein und frisch sind. Wie neu geboren.

Das wird ein schönes Gefühl sein, wenn Gott seine Dusche über uns aufdreht.

Gottesdienst zum 13. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 13. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Wir stehen am Beginn der Sommerferien; manche verbringen die Zeit zu Hause, andere fahren in die Ferien. Wir freuen uns, wenn wir auf diesem Weg miteinander verbunden sind.
Willkommen im Namen der Gemeindeleitung zum Gottesdienst am Sonntag.

Einführung

Wir reden
ständig
überall
etwa 16.000 Worte täglich
eine halbe Milliarde im Leben
Männer und Frauen gleichermaßen
Wir geben Ratschläge
gute und gut gemeinte

Lied

Gotteslob 457, 1. Str.: Suchen und fragen

Gebet

Gott,
dein Sohn ruft die Menschen zu sich.
Er spricht zu ihnen:
Wer mir folgt,
muss mit dem Kreuz rechnen.
Gib uns Kraft für den Weg der Liebe.

Impuls

Man hatte es mir gesagt... Personen und Sprechblasen

Halleluja

Gotteslob 176,1

Evangelium

Matthäus-Evangelium 10, 37-40.42

Lied

Gotteslob 798, 2.+3. Str.: Alles ist möglich dem, der liebt

Fürbitten

Jesus, du sprichst zu uns:

 

Für die, die dich in der Stille hören und für die, die dem Lärm nicht entkommen

 

Für die, die mit deinen Worten ernst machen und für die, die den Kreuz-Weg scheuen

 

Für die, die die Last der Nachfolge erdrücktund für die, die sich die Freude am Evangelium bewahren

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott,
mache uns offen für dein Wirken,
mache uns wach für deine Begegnung,
mache uns hellhörig für deine Worte.

Segne unseren Weg,
dir nachzufolgen und deine Liebe zu leben.

Der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen

Lied

Gotteslob 543, 4. Str.: Lehr mich den Weg zum Leben

Wunsch

Wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen eine gute Zeit, wo immer Sie gerade sind.

„100”

Verkehrschild mit 100 Impulse

„Waaaas? Noch keine 100?”,
sagte die eine Schildkröte zur anderen.
„Das ist doch kein Alter!”

„100 Jahre – kam mir gar nicht so lang vor”,
sagte der heute hundertjährige Wilhelm Simonsohn aus Hamburg.

100 – eine große Zahl und doch auch wieder nicht.

Der heutige Impuls trägt die Zahl 100. Seit 100 Tagen verfassen wir für Sie Impulse. Wir schreiben unsere Fragen und Gedanken auf, die sich uns und anderen zu Gott, unserem Glauben und das Leben stellen.
Die bloßen Worte und Texte bekommen ein Gesicht mit farbigen Bildern und Fotos, die uns wiederum andere zur Verfügung stellen. Wir teilen unsere Impulse über die Webseiten, Aushänge und Mails und sind auf diesem Wege mit Dir, mit Ihnen verbunden.

Es ist uns eine Freude! Und das gleich 100 Mal.

So sei es

Vogel auf Vogelhaus mit einem Jugen darin

Sei mutig
und wage

Sei geduldig
und erwarte

Sei zuversichtlich
und vertraue

Jetzt

Es gibt Situationen,
die gibt es nur ein Mal,
die kommen nie wieder,
die muss man parieren,
die dulden keinen Aufschub.

„Wenn nicht jetzt – wann dann?”

Klugheit und Entschlossenheit sind große Tugenden, wenn es darum geht,
sich für Gott und die Menschen zu engagieren.

Und Mut, natürlich der Mut...

Taschenuhr auf Balken

Abwägen

Du, Gott, mit so viel Geduld!

Schenk uns den klaren Blick,
wenn wir uns etwas vormachen.

Führe uns zurück,
wenn wir uns verlaufen,
und gib uns Kraft,
wenn wir widerstehen sollen.

Hilf uns abzuwägen,
was nützlich oder schlecht ist.
Lass uns unsere Kräfte richtig einschätzen
und gib uns Klugheit,
sie richtig einzusetzen.

Balkenwaage

Treibkraft

Stift zeichnet Spirale im Sand

Impuls

treibt an

setzt Energie frei

nicht nur physikalische Größe

bewegt

(k)ein Schaf

Schafe unter einem baum

„Sei kein Schaf” – so sagen wir
und meinen:
Lauf nicht einfach anderen hinterher.
Hab́ Mut zur eigenen Meinung.
Steh́ zu dem, was du für richtig hältst.

Doch:
„Sei ein Schaf”, wenn es darum geht,
dem guten Hirten Jesus zu folgen
und seine Spur aufzunehmen.
Hör auf seine Stimme.

Gottesdienst zum 12. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 12. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Wir begrüßen Sie heute zu Teilen unserer Liturgie. Wir freuen uns, dass Sie da sind, und mit uns zusammen beten, singen und das Wort Gottes hören.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Einführung

Du bist ein Christ.

Wer weiß davon? -
Wem zeigst du es? -
Woran erkenne ich dich? -

Kyrie

Die Nähe Jesu tut uns gut.
Und sein Treue:

(Liedruf)

Gebet

Jesus, unser Bruder,
du wirst nicht müde,
uns zu dir zu rufen. Zeige uns deinen Auftrag von neuem.
Und lass uns ohne Angst leben und dir vertrauen.

Evangelium

Matthäus-Evangelium 10, 26-33

Impuls

 

Fürbitten

Jesus Christus wir bitten:

Für alle, die ein klares Wort sprechen:
Für alle, die zu feige sind, zu ihren Überzeugungen zu stehen:
Für alle, die sich fern von Gott fühlen:
Für alle, die ihren Kindern das Vertrauen in Gott weitergeben möchten:
Für alle, die ihr Christsein ernst nehmen:
Für alle, denen es gleichgültig geworden ist:

Vater unser

beten

Schluss-
gebet

Gott,
wir sind dankbar für die Menschen,
die ihr Leben einsetzen
für dich und deine Botschaft,
die wirklich Zeugnis ablegen.
Gib auch uns den Mut
zu Klarheit, Aufrichtigkeit und Entschiedenheit.

Lied

Gotteslob 813: Möge die Straße uns zusammenführen

Segen

Es segne uns und die vielen der uns liebende Gott:
Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen

 

Am kommenden Sonntag beginnen die Sommerferien. Auch an diesen Sonntagen in den Ferien können wir über den Podcast miteinander verbunden bleiben.

zwei Schattenköpf mit rotem Fragezeichen dazwischen

reden oder schweigen

Wenn man nichts zu sagen hat, schweige man besser.
Wenn etwas gesagt werden muss, rede man -
und zwar so klar, dass alle es verstehen.

Wenn man es schafft,
einen Tag lang nichts Böses über andere zu sagen, weiß man, wie das Miteinander geht.
Denn du bist verantwortlich für das, was du sagst, und für das, worüber du schweigst.

Köpfe undSprechblasen

Es läuft...

ineinandergreifende Zahnräder

Alles läuft wie geschmiert
und du bist immer auf der
Gewinnerseite
und nichts hält dich auf

bis es hakt
bis Sand ins Getriebe kommt
bis nichts mehr geht

dann brauchst du viel Kraft
dann brauchst du andere
dann brauchst du
Gott?

Bibel-Mensch

Buach auf leseständer in Form eines Männchens

Wer schweigt,
der kann hören.

Wer hört,
der kann handeln.

Wer handelt,
der kann bauen –

Stein auf Stein
für Gottes Haus.

Gott, mein Assistent

aufgemotztes Auto

Im Auto sichern uns viele technischen Entwicklungen ab.

Gott, sei auch du unser Helfer:

Sei mein Spurassistent, wenn ich den richtigen Weg nicht weiß.

Sei mein Antiblockiersystem, wenn mein Leben ins Rutschen gerät.

Sei meine Rückfahrkamera, um mich zu vergewissern, was hinter mir liegt.

Sei mein Navigationssystem, um das Ziel im Blick zu haben.

Sei mein Start-Knopf, um an trüben Tagen in Gang zu kommen.

Sei mein Stopp-Schalter, um auch die Ruhephasen nicht zu vergessen.

Rückkehr in die „Normalität”

Wir Menschen sind vergessliche Menschen,
schnell wollen wir zurück ins „alte” Leben.
Aber wäre es nicht schön,
etwas mitzunehmen in die nächste Zeit:
die Entschleunigung,
die Nachbarschaftshilfe,
neu entstandene Kontakte,
die Sorge umeinander.

Und die Kirche, was kann sie mitnehmen:
gute geistliche Impulse,
das Engagement vieler Gemeindemitglieder,
neue liturgische Aufbrüche
und die Sehnsucht nach gemeinsamen Gottesdiensten.

Menschenmenge

Wir Menschen sind vergessliche Menschen.
Gott vergisst uns nicht und sendet uns seinen heiligen Geist, damit wir mit Mut und Kreativität unterwegs bleiben.

bescheiden

Erläuterungstext

Was du hast und was du brauchst:
die neue Bescheidenheit

Du hast viel.
Die Leute sagen:
Viel haben macht glücklich.

Du brauchst wenig.
Die Leute sagen:
Wenig haben ist arm.

Brauchst du viel?
Oder reicht dir wenig?

Gottesdienst zum 11. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 11. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Wir begrüßen Sie an diesem Sonntag wieder zur Feier von Teilen unserer Liturgie. Wir freuen uns, dass viele am Podcast mit uns feiern und uns zuhören.
Herzlich willkommen!

Lied

Gotteslob 140, 1.+3. Str.: Kommt herbei

Einführung

Es gibt viel zu tun -
egal, wo wir hinschauen.

Im Beruf, in der Freizeit,
in der Familie, in der Gesellschaft,
in der Kirche, in der Politik.

Es gibt viel zu tun -
... und überall fehlen die Leute.

Es gibt viel zu tun...

Gebet

Gott.
Du rufst uns, so wie wir sind.
Und du befähigst uns,
deinem Ruf zu folgen, so wie wir sind.
Gib uns Mut, für dein Reich einzutreten.

Halleluja

Gotteslob 175,6

Evangelium

Matthäus-Evangelium 9, 36 – 10, 8

Impuls

junge Hände ergreifen alte Hand

Fürbitten

Herr, wir beten heute
◆ für alle, die ein Wort des Trostes brauchen
◆ für alle, die ohne Orientierung leben
◆ für alle, die krank sind
◆ für alle Vereinsamten

Vater unser

Und für uns und für alle, die uns am Herzen liegen, beten wir mit den Worten Jesu...

Lied

Gotteslob 786, 2. Str.: Gerufen von dir, Gott

Schlussge-
danken

Gott ruft.
Auch heute.
Auch dich und mich.

Er ruft eine jede, einen jeden von uns.

Und wir sind gerufen, ihm zu folgen,
jede auf ihre Art,
jeder mit seinen Möglichkeiten.

Und dazu begleite uns mit seinem Segen der gute Gott.
Amen.

Verabschiedung

Wir haben seit Pfingsten wieder begonnen, die Gottesdienste in den Kirchen als heilige Messen zu feiern. Gleichwohl werden wir die Reihe der Podcasts weiterführen
– so wie heute.

 

Wir freuen uns, wenn Sie da oder dort oder hier dabei sind.
Unsere kleine Feier für heute geht zu Ende und wir wünschen Ihnen einen schönen, hoffentlich erholsamen Sonntag.

Trau dich!

Vom Leben und vom Glauben

stilisiertes Schabrett mit Figuren

Schwarz auf weiß
gut und böse
klar und eindeutig

So ist das Leben nicht
und nicht der Glaube

Du musst wagen
und dich trauen
sonst
hast du verloren

Wer suchet, der findet!

Fernrohr einer Aussichtsplattform

Ich suche Antworten
und finde Fragen.

Ich suche Nähe
und finde Abstand.

Ich suche Sehnsucht
und finde Gleichgültigkeit.

Ich suche Leichtigkeit
und finde Schwere.

Ich suche Wir-Gefühle
und finde Ich-Gedanken.

Ich suche Neuland
und finde Bewährtes.

Ich gebe nicht auf und suche weiter, Gott.

Gottesdienst zu Fronleichnam

Hören Sie den Gottesdienst zu Fronleichnam:

 

Gruß

Zum Fronleichnamsfest von St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus begrüße ich alle sehr herzlich im Namen der ganzen Gemeindeleitung. Wir teilen mit Ihnen auf diesem Weg einige Teile aus unserer Liturgie, die wir auf dem Platz vor der Martinus-Kirche feiern wollen.

Lied

Gotteslob: 378, 1.+3. Str.
Brot, das die Hoffnung nährt

Einführung

Was Brot sein kann...

Das Morgenlicht,
die Stimme, die zu mir spricht,

der erste Schrei,
das bunte Welten-Vielerlei,

die Arbeitskraft,
die für viele Leben schafft,

das süße Tun,
die Muße und das Ruhn,

ein Gedanke und ein Gebet,
in dem die Seele spazieren geht,

Musik und Tanz,
denn sie machen dich ganz,

Trinken und Essen,
die Liebe nicht vergessen,

Tag und Nacht,
denn sie bergen uns sacht,

Anfang und Ende,
Hiersein und Himmelswende.

Gebet

Jesus,
du selber bist uns Brot,
du bist die Kraft, aus der wir leben.
Lass uns dein Leben weiterleben
mit Entschiedenheit und Mut.

Halleluja

Gotteslob: 723

Evangelium

Joh 6,51.57-58

Impuls

 

Vater unser

beten

Schlussgebet

Jesus,
wir danken dir für alle Stärkung.
Du bist uns nahe.
Lass uns selber Brot werden
zum Leben für unsere Welt,
wie du es bist.

Lied

Gotteslob : 453 Bewahre uns, Gott

Segen
und
Verabschiedung

Wir hoffen,
Sie haben immer genug Brot in Ihrem Haus:
die Gemeinschaft, die Sie brauchen,
das Leben, das Ihnen gut tut.

In all dem segnet Sie unser guter Gott!

Brot

Einer von uns

Jesus kommt vom Kreuz

Nein:
Gott ist kein Gott des Erfolges;
er steht nicht nur auf der Seite
der Erfolgreichen,
er ist kein Gott einer heilen Welt.

Er ist
in unsere ganz konkrete Welt
gekommen,
hat sich klein gemacht
als Bruder / Schwester der Kleinen,
er endete – irdisch – am Kreuz,
äußerstes Zeichen
von Leid und Erniedrigung.

Warum all das Leid?
Warum Krankheiten,
Katastrophen,
Schicksalsschläge?

Wir wissen es nicht.
Aber wir wissen:

Gott ist einer von uns –
auch in den Tief(schläg)en unseres Lebens.

L – i – e – b – e

rote Rosen zwischen zwei Kerzenständern

L - wie Loslassen.
Ich kann einen Menschen nur lieben, wenn ich ihn
so sein lasse, wie er ist, wie Gott ihn gedacht und
erschaffen hat.

I - wie Interesse.
Das Leben dessen, den ich lieben will, liegt mir am
Herzen, das was ihn quält, was ihn freut und was
ihn beschäftigt.

E - wie Ertragen.
Manchmal ist es schwer mit dem anderen und mir.
Dennoch in Treue gemeinsam durch Dick und Dünn
gehen.

B - wie Berührung.
Es ist die Wellenlänge, die das Leben spannend
und inspirierend macht.

E - wie Einsicht.
Bei allem Bemühen bleiben wir Menschen mit
Schattenseiten. Wir dürfen mit unseren guten und
dunklen Seiten Ja zueinander sagen.

Gott auf der Spur

verschwommenes Kreuz

Ein Kollege hat gesagt, er wisse,
dass er sich selber abhanden komme,
wenn er Gott nicht suche. –

Bin ich so auf Gott angewiesen,
dass ich nicht sein kann,
wenn ich ihn nicht finde?

Oder bleibe ich nur eine leere Hülle,
wenn ich Gott
nicht auf die Spur komme?
Wieso ist das so?

Gottesdienst zum Dreifaltigkeitssonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Dreifaltigkeitssonntag:

 

Gruß

Wir begrüßen Sie am heutigen Sonntag, an dem wir ein Fest für die Dreifaltigkeit feiern.

Wir sprechen:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

Mit diesem kurzen Gebet bekennen wir uns zum dreieinigen Gott und besiegeln es mit dem Kreuzzeichen.
Wir zeichnen Gott über uns.

Einführung

Um Gott kreisen
mit Gedanken und Stillsein
mit Fragen und Ahnungen
mit erkennen und bewahren

Um Gott kreisen
wie um ein Geheimnis
mit dem Wunsch
es zu lüften

Lied

Wir freuen uns über Gott und singen Lied
Gotteslob: 393, 1.+3. Str. – Nun lobet Gott

Gebet

Gott,
wir neigen uns vor deinem Geheimnis,
vor deinem Willen, uns zu retten.

Wir neigen uns vor deinem Sohn,
vor Jesus, der für uns sich gibt.

Wir neigen uns vor deinem Geist,
der deine Liebe ist und uns umhüllt.

Gott, wir neigen uns vor dir - bis in Ewigkeit.

Halleluja

Gotteslob: 487,1 (zu Halleluja 174,7)

Evangelium

Johannes-Evangelium 3, 16-18

Impuls

 

Fürbitten

(mit dem Kehrvers im Gotteslob: 154)

Wir beten zu Gott und bitten:
- dass er uns alle Mühe unseres Lebens wert sei
- dass wir ihn suchen zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder Begegnung
- dass wir an ihm hängen bleiben in Dankbarkeit und Treue

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob: 405, 1.+3. Str. – Nun danket alle Gott

Abschluss

Wir verabschieden uns von Ihnen und wünschen Ihnen im Namen der Gemeindeleitung einen guten Sonntag.

Drei Hasen mit drei Ohren - Fenster im Paderborner Dom

blind

See und Berge im Abendrot

In einem Wort aus dem Buch Jesaja heißt es,
dass Gott Blinde auf Wegen führt, die sie nicht kennen,
dass er sie auf unbekannten Pfaden wandern lässt. (Jes 42,16)

Gott macht die Finsternis vor ihren Augen zu Licht
und was krumm ist, macht er gerade.
Das hört sich gut an.

Wir sind in vielerlei Weise blind in der gegenwärtigen Krise, können große Zusammenhänge kaum erkennen.

Ganz sicher brauchen wir jemanden,
der uns Licht macht im Dunkel,
der uns einen geraden Weg vorbereitet.

Gesucht: neue Rahmung

Rahmen:
     Terminplaner
     Familienaufstellung
     Arbeitswelt
     Kirchenstruktur
     Lebensrhythmus
Falle bloß nicht aus dem Rahmen.
Er hält zusammen!

Und wenn der Rahmen:
     drückt
     einengt
     bröckelt
     bricht
     fällt
Wer hält zusammen?
Suche dir eine neue Rahmung für dein Lebensbild.

Rahmen und Himmel

Schutzmasken

Abstandsschilder

Jesus, durch Dich hat Gott ein Gesicht bekommen.
Du hast mit den Kindern gelacht,
mit den Trauernden geweint,
konntest wütend werden und intensiv zuhören.
All das hat sich sicherlich auch in Deinem Gesicht widergespiegelt.

Wir tragen nun Atemschutzmasken,
um der Corona Pandemie entgegen zu wirken.
Unsere Mimik ist nicht mehr erkennbar.
Du aber schaust uns weiter an.

Wir bitten dich, hilf uns,
dass wir jetzt besonders mit unseren Augen und unserer Stimme
achtsam und liebevoll unserem Gegenüber begegnen.

heiliggeistvoll

rote Skuptur

Sei nie bescheiden
wenn es um das Leben
geht
oder um Respekt
oder um Toleranz
oder um Rücksicht

Sei großzügig
und verschwenderisch
sogar maßlos

Das ist pfingstlich
geistvoll
heiliggeistvoll

Geist los

rote Flagge am Strand

Wenn er los ist,
der Heilige Geist,
dann kannst du was erleben.

Dann kannst du dich nicht mehr schützen.
Es sei denn,
du machst innerlich komplett zu.

Dann kommst du am Heiligen Geist vorbei.
Doch willst du das?

Gottesdienst zum Pfingstmontag

Hören Sie den Gottesdienst zum Pfingstmontag:

 

Gruß

Willkommen am Pfingstmontag zur Feier der Liturgie in unseren Gemeinden. Pfingsten feiern wir zwei Mal. Das schöne Fest der Kraft Gottes für uns alle soll uns beflügeln.

Lied

Gotteslob: 345,2 Veni Sancte

Einführung

Feuer

Wenn Gott seinen Geist ausgießt über alle:
egal wie jung oder alt,
egal ob Kind, Frau oder Mann -

wenn Gott seinen Geist ausgießt:
dann können wir eine gute Zukunft schaffen,
wir können bewahren, was gut ist,
das Leben werden wir schützen
und die Schönheit werden wir genießen.

Lobpreis -
Lied

Den Gott, der uns groß macht und lebendig, wollen wir loben:
Gotteslob 351, 6

Gebet

Gott,
dein heiliger Geist lebt in uns.
Wir werden lebendig,
beatmet durch deine Fülle.
Wir können ein Segen sein für alle.
Wir preisen dich.

Schrifttext

Apg 10, 34-35.42-48a

Bitten

Die Bitten tragen wir Gott heute vor mit Lied 346: Atme in uns, heiliger Geist!

Vater unser

beten

Segen

Wir verabschieden uns von Ihnen.
Dass Gottes Geist Sie froh und stark mache, das wünschen wir von Herzen!

Gottesdienst zum Pfingstsonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Pfingstsonntag:

 

Gruß

Neben Ostern und Weihnachten ist Pfingsten eins der drei größten Feste im Kirchenjahr. Wir freuen uns, dass wir ab diesem Sonntag wieder Gemeindegottesdienst in unseren Pfarrkirchen feiern können – wenn auch unter strengen Auflagen. Da aber nicht alle Gemeindeglieder an diesem Gottesdienst teilnehmen können, wollen wir Sie weiterhin auf diesem Weg an der Liturgie des Sonntags teilhaben lassen.

 

Wir wollen beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einführung

Pfingsten – Fest des Heiligen Geistes.
Pfingsten – Fest des Aufbruchs und des Neubeginns.
Pfingsten – Fest der Be-Geisterung.

Pfingsten gilt als das Geburtsfest der Kirche.
Wir sind inzwischen in die Jahre gekommen.
Wir brauchen eine Frischzellenkur.

Wir brauchen die Kraft des Heiligen Geistes,
den Mut zum Aufbruch und Neubeginn,
eine neue Be-Geisterung, die andere ansteckt.

Lied

Gotteslob 351: Komm, Schöpfer Geist

Gebet

Wir beten zum Heiligen Geist im Gotteslob unter Nr. 342

Lesung

Apg 2, 1 - 11

Lied

Gotteslob: 347, 1. + 4. Strophe

Evangelium

Joh 20, 19 – 23

Impuls

 

Fürbitten

Komm, Heiliger Geist, kehr bei uns ein.

 

Kehr ein in deine Kirche und erneuere sie.

 

Kehr ein in unsere Gesellschaft und führe sie zu mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit.

 

Kehr ein in unsere Familien und mache sie zu einem Ort der Geborgenheit und Liebe.

 

Kehr ein in unsere Welt und mache aus Fremden Bekannte, aus Gegnern Verbündete.

Vater unser

beten

Gebet

Guter Gott.
Du hast uns deinen Geist geschenkt.
Wir danken dir.
Hilf uns,
dass wir aus diesem Geist leben.
Amen.

Lied

Gotteslob 349: Komm, o Tröster

Wunsch
und
Segen

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein gutes und schönes Pfingstfest.
Und so segne uns alle der Gott der Liebe, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

Papierbänder mit gemalten Menschen, die sich an den Händen fassen

Werke des Geistes

In unserer Welt ist Vieles durcheinander geraten.
Um so mehr vertrauen wir auf die Kraft des Geistes Gottes.

schlafende Kinder

Er ist dort am Werk,
wo Menschen es fertig
    bringen,
einander zu vertrauen,
sich füreinander
    einzusetzen,
sich das Leben zu
    erleichtern,
über alle Grenzen und
    Gegensätze hinweg.

Der Geist Gottes ist
    international,
    interkonfessionell,
    interreligiös.

Er ist zwischen den Menschen,
zwischen Gott und den Menschen,
zwischen Himmel und Erde.

Stoßgebete

weiße Fassade mit Kirchenglocke

Oft sagen wir "Gott sei Dank!", "O je!" oder auch "Tschüss!" und merken gar nicht, wie fromm wir dabei sind. Bei "Gott sei Dank" kann man das am ehesten erkennen. "O je" ist eine Abkürzung von "Oh, Jesus". "Tschüss" leitet sich ab vom französischen "Adieu", was man mit "zu Gott (hin)" übersetzen kann.

Wir machen uns damit beim Abschied darauf aufmerksam, zu wem wir unterwegs sind und wer unsere Wege behütet. All dies sind kleine Gebete, die uns an die Gegenwart Gottes erinnern.

Vielleicht finden Sie heute Ihr eigenes kleines Gebet.

Versprechen

Mit all unseren Sinnen suchen wir Dich.
Du hast versprochen bei uns zu sein.
Wir wollen auf Dein Versprechen vertrauen
- dass Du uns siehst
- dass unsere Füße sicher stehen können
- dass Du uns behütest vor allem Unheil
- dass Du immer an unserer Seite bist.
Amen.

nach Psalm 121

Eheringe auf Baumscheibe

Aufstehen

zwei Quartalskalenderblätter

Aufstehen

um einen Tag
für meinen Gott
in dieser Welt
- nur heut’ - den Tag zu leben

Aufstehen

um einen Tag
so wie mein Gott
für diese Welt
ein Stück mich selbst zu geben

Aufstehen

um einen Tag
wie auch mein Gott
in dieser Welt
des Lebens Brot zu teilen

Aufstehen

um einen Tag
wie auch mein Gott
in dieser Welt
so manchen Schmerz zu heilen

Aufstehen

um einen Tag
mit meinem Gott
durch diese Welt
das schwere Kreuz zu tragen

Aufstehen

um einen Tag
für meinen Gott
und diese Welt
- nur heut’ - mich ganz zu wagen

Sprich du, Gott!

bunte Maske

Alles erscheint im
Augenblick kompliziert.
So vieles gilt es
zu beachten,
zu berücksichtigen,
zu bedenken.
Die einen wissen dies,
andere wiederum
meinen das.

Lass mich auf die
Stimme meines
Gewissens hören.

Sprich du mit mir, Gott!

Jede Menge Leben

Beste Aussichten für die Zukunft:
Es ist eine Sehnsucht, die Durst macht -
und es ist zu trinken.

Gott sagt:
Wer Durst hat, komme!
Bei mir ist das Wasser des Lebens umsonst. (Off 22)

Vogeltränke und Gartenstuhl

Es ist alles gratis.
Es ist von allem genug.
Es ist von allem für alle.
Es ist von Gott für die
   Menschen:
jede Menge Leben!

7. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 7. Sonntag der Osterzeit:

 

Gruß

Herzlich willkommen am 7. Sonntag der Osterzeit. Wir wollen Sie wieder teilhaben lassen an einigen Elementen der heutigen Sonntagsliturgie.

Einführung

Das Erbe des Christentums steht auf dem Spiel.

Das Erbe des Christentums muss bewahrt und gelebt werden.

Das Erbe des Christentums ist die Kraft der Auferstehung.

Diese Kraft leben können nur alle Christen zusammen.

Sonst steht das Erbe auf dem Spiel.

Lied

Gotteslob 772: Du, Herr, gabst uns dein festes Wort

Gebet

Gott,
du vertraust uns die Auferstehung Jesu Christi an.
Lass uns alle zusammenhalten
und in deiner Kraft immer für das Leben eintreten.

Evangelium

Johannes-Evangelium 17, 1-11a

Impuls

 

Lied

Gotteslob 487, 3.+ 4. Strophe

Fürbitten

Wir wenden uns an Gott:
Für alle, die ihren Glauben leben,
und für die Gemeinschaft aller Christen eintreten:
Für alle, denen die Botschaft von der Auferstehung nichts mehr sagt,
und die sich abgewandt haben:
Für alle, die sich in unseren Gemeinden engagieren,
und für alle, die irgendwo für das Leben eintreten:

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob 345: Veni sancte spiritus

Segen
und
Verabschiedung

Gehen Sie nun mit dem Segen Gottes in diesen Tag:
Gott sei bei Ihnen und bei allen,
die zu Ihnen gehören.
Er stärke Ihre Gemeinschaft
und Ihren Zusammenhalt.
Er führe Sie alle gut durch Ihr Leben.

Auf eine Wand gemaltes braunes Kreuz mit einem Menschen darin

Der erste Schritt

Gott,
wir bitten dich um Kraft,
damit wir nicht zu schnell sagen:
Alles ist umsonst.

Gib uns von deinem Mut,
damit wir nicht zu schnell sagen:
Wer will da etwas ausrichten?!

Wenn nur der erste Schritt fehlt – dann lass uns ihn gehen.

Axt im Baumstumpf

Himmelfahrt

Sendemast

Du verschwindest unseren Blicken, deine Gestalt verschwimmt vor unseren Augen,
dein Antlitz wird von einer Wolke verdeckt.
Ein Negativ –
weil wir das Positiv sein dürfen.

Ineinander gefügt können wir leben:
Du ziehst uns zum Vater,
wir ziehen dich hinab auf die Erde,
im Hände-Reichen,
im liebevollen Annehmen,
im Da-sein.
So verschwindest du unseren Blicken nicht,
so lebst du fort auf dieser Erde durch uns.

Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt

Hören Sie den Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt:

 

 

kurze Orgelimprovisation über Lied 319

Gruß

Wir grüßen Sie im Namen der Gemeindeleitung herzlich am Fest Christi Himmelfahrt. Schön, dass Sie wieder mit dabei sind und - wenn auch nur auf hörbare Weise - Teile der heutigen Liturgie mitfeiern.
Wir beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.

Lied

Gotteslob 319: Christ fuhr gen Himmel

Einführung

Den Himmel auf Erden. Wer möchte das nicht haben? Christus hat uns den Himmel auf die Erde gebracht. Und nun?
Er kehrt zurück zum Himmel, lässt uns auf der Erde zurück.
Doch: ein Stück Himmel auf Erden - das hat er uns gelassen.

Gebet

Herr Jesus Christus,
du hast Gottes Botschaft zu uns Menschen gebracht.
Du zeigst uns einen Weg, der zu Gott,
zu den Mitmenschen und zu uns selbst führt.
Lass uns immer mehr begreifen,
was die Intention deines Lebens und Wirkens war,
und gib, dass wir so deine Botschaft,
die Botschaft Gottes an unsere Welt,
mit Leben füllen.
Darum bitten wir. Amen.

Lesung

Apostelgeschichte 1, 1 - 11

Lied

Lied 767 – Christus fährt auf mit Freudenschall

Impuls

 

Evangelium

Johannes-Evangelium 21, 1 – 14

Fürbitten

Jesus hat uns sein Wort für alle Zeit hinterlassen.
So beten wir zu ihm:
- für alle, die dein Wort weiter geben - in der Familie, in der Schule, in der Katechese, in einem kirchlichen Dienst...
- für alle, die dein Wort hören - in der Stille des Herzens, in Gemeinschaft, in der Begegnung mit anderen, im Gottesdienst...
- für alle, die dich nicht hören - auf Grund schwerer Enttäuschungen, Gleichgültigkeit, Unkenntnis oder anderer Wertvorstellungen...
- für alle, die dein Wort besonders brauchen - vor schwierigen Entscheidungen, in Krankheit und Leid, in ausweglosen Situationen...

Vater unser

Auf Jesu Wort und seine Ermutigung hin wollen wir beten:
Vater unser...

Gedanke

Schalom – Friede,
Einklang mit Gott, dem Mitmenschen und sich selbst!
So war das Leben Jesu.
Schalom – das war sein Gruß am Ostertag an die verängstigten Jüngerinnen und Jünger.
Schalom – das ist sein bleibender Gruß an uns.
Schalom – der Friede sei mit dir...

Segen

Und so segne und begleite uns alle der uns liebende Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Lied

Gotteslob 802, 1.+5. Str.: Wenn der Himmel in unsre Nacht

Gruß

Wir wünschen Ihnen einen schönen Feiertag.
Fühlen Sie sich umgeben von Gottes Liebe.

Blick aus dem Flugzeug auf Wolken und den Flugzeugflügel

Chance

sprießendes Blatt

EINE CHANCE FÜR...

die Menschlichkeit, die so oft brachlag?

die Kleinigkeiten, die mehr Wert bekommen?

die Seele, die zu verdursten drohte?

die Liebe?

die Natur, die sich erholen kann?

den Optimismus, denn Hoffnung ist unersetzlich?

einen Neuanfang, der Altes hinter sich lässt?

eine Neupositionierung, die mich neu ausrichten lässt?

... Dich!

! JA, EINE CHANCE !

Ausruhen

Bank unter einem Baum

Eine Frage für jeden Morgen
"Gott, wozu berufst du mich heute?"

Ein Gebet für jeden Morgen
Jesus, du bist mein guter Hirte,
du kennst mich.
Du weißt um mich,
um meine Freuden und Ängste.
Du rufst mich
und lädst mich in deine Gegenwart ein.
Du willst mich zum Ruheplatz
am Wasser führen.

Bei dir kann ich ausruhen.
Bei dir darf ich sein, wie ich bin.
Bei dir brauche ich mich nicht zu verstellen.

Du gibst mir neue Kraft.
Dafür danke ich dir und ich preise dich.

Hilf mir, dich nicht zu überhören,
wenn du mich brauchst.
Gib mir dann Kraft und Phantasie,
anderen gut zu sein
und sie in deine Gegenwart einzuladen.

Liebe

In aller Liebe,

mit der wir geliebt werden,

liebt Gott.

steinernes Herz in blühendem Busch

Mit aller Liebe,

mit der wir lieben,

suchen wir ihn.

Gottesdienst zum 6. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 6. Sonntag der Osterzeit:

 

Begrüßung

Wir feiern wieder mit Ihnen einige Teile aus unserem Gottesdienst zum Sonntag.
Wir hoffen, dass Sie dadurch Freude und Glaubenszuversicht erfahren.

Lied

Gotteslob 456: Herr, du bist mein Leben

Einführung

Foto des Innenraums von St. Martinus in Richterich

Abschied und Neubeginn sind Markierungspunkte in unserem Leben:
große Wendepunkte bei Tod oder Geburt,
kleine Wendepunkte fast täglich.

Viele scheuen den Abschied.
Er bedeutet Trennung, manchmal für lange Zeit oder für immer.

Davon spricht auch Jesus in seiner Abschiedsstunde zu seinen Freunden.

 

Gebet

Gott,
Abschied nehmen ist schwer.
Wir glauben jedoch,
du lässt uns nicht allein.
Denn Jesus hat uns
einen Beistand versprochen.
Er wird bleiben, an Jesu Stelle.
Wir danken dir.

Halleluja

Gotteslob: 174,6

Evangelium

Johannes-Evangelium 14,15-21

Fürbitten

Wir beten zu Jesus Christus:
Für alle, die von lieben Menschen Abschied nehmen müssen:
Für alle, die damit nicht fertig werden:
Für alle, die Abschied nehmen mussten von ihrer Heimat:
Für alle, die Probleme haben mit Fremden:
Für alle, die Abschied nehmen müssen von Vorstellungen und Plänen in ihrem Leben:
Für alle, die von liebgewordenen Gewohnheiten in der Kirche Abschied nehmen müssen:

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott,
Jesus hat uns nicht uns selbst überlassen.
Lass uns seinen Geist erfahren,
denn wir brauchen seinen Beistand,
um unseren Weg zu finden und zu gehen.

Lied

Gotteslob 795: Zeige uns den Weg

Information
und
Verabschiedung

Die Gemeindeleitung hat entschieden, dass wir allmählich wieder Gottesdienste in den Kirchen feiern. Sie erfahren genaue Informationen auf unseren Homepages und in den Schaukästen. Bitte informieren Sie sich dort über die Einzelheiten.

Wir verabschieden uns von Ihnen und wünschen Ihnen und denen, die zu Ihnen gehören, einen schönen Sonntag.

Auf und Ab

Gondeln einer Seilbahn

Gott, wir fragen:

Warum ist der tägliche Umgang miteinander oft so schwer? Sind wir nicht aufrichtig gegenüber den anderen und auch nicht gegenüber uns selbst?

Wir sprechen zwar miteinander – doch wir verstehen uns oft nicht.

Hilf uns,
dass alle Verstrickungen der Lüge und Unwahrhaftigkeit aufhören.
Hilf uns,
dass wir aufrichtige Menschen werden.

Gnade

Marienfigur

Maria - Du bist voll der Gnade

Du bist
Du bist für uns
Du bist für uns durch Gott
Du bist durch Gott für uns

aber

Du bist auch Du selbst
Du bist voll
Du bist erfüllt
Du bist ganz erfüllt

denn
Du hast Dich füllen lassen

Du bist voll Gnade
Du bist erfüllt von Gnade
Du bist selbst ganz Gnade
Du bist für uns Gnade

Dein ganzes Wesen ist Gnade
nicht nur heute
schon gestern
und auch noch morgen

Morgen

Alles im Fluss

Die Natur zeigt:
kommen und gehen
wachsen und gedeihen
blühen und welken
Frühling und Herbst

Das Morgen ist nicht mehr heute

Der Mensch neigt:
am Bewährtem festzuhalten
auf Sicherheiten zu setzen
die ewige Jugend zu erzwingen
Dauerhaftes zu favorisieren

Sorgt euch nicht um den morgigen Tag;
er sorgt für sich selbst.

(nach Mt 6,34)

fließendes Wasser im Bach

Verwurzelt

„Herr, gib mir etwas Geduld, aber plötzlich!”

So möchten wir manchmal sprechen.

Aber Geduld braucht Zeit,
„plötzlich” ist hierfür nicht der passende Name.

„Herr, gib mir langen Atem
und eine starke Hoffnung,
die im Vertrauen auf dich wurzelt.”

dicke Baumwurzeln

Ganz nah

Abstand halten!

1,50 m Abstand zu Menschen,
das ist weit weg,
das ist kontaktlos,
da fehlt Nähe.

1,50 m Abstand zu Jesus,
das wäre ganz nahe,
das wäre spürbar verbunden.
Halte ich diese Nähe aus?

Spielsteine und Würfel mit Abstand auf einer Mauer

Luxus

Kronleuchter über Eistheke

Mit Kaffee und Kuchen,
die Sahne obendrauf,
schwelgen wir im Glück des Luxus.

Mit Schampus und Bier,
genug! - verrat ich hier,
ertrinken wir im Glück des Luxus.

Mit Besonnenheit und Mut,
schwer genug in dauernder Zeit,
erkennen wir Menschlichkeit als neuen Luxus.

Gottesdienst zum 5. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 5. Sonntag der Osterzeit:

 

Gruß

An den vergangenen und diesem Sonntag hätten wir eigentlich mit vielen Familien große Festgottesdienste zur Erstkommunion der Kinder in unseren Kirchen gefeiert.
Heute können wir nur auf diesem Wege allen sagen: Willkommen an Gottes Tisch, willkommen in seinem Haus – seiner Wohnung.

Einführung

Wer eine Wohnung hat,
kann froh sein.
Obdachlosigkeit ist schlimm.
Sie führt dazu,
nicht zu wissen,
wohin man gehört.

Jesus sagt:
„Ihr habt bei Gott eine Wohnung.
Bei Gott habt ihr eine Heimat.”

Das ist eine Geborgenheit,
in der wir ganz bei ihm sind
und ganz zu uns selbst kommen.

Lied

Gotteslob 414: Herr, unser Herr, wie bist du zugegen

Gebet

Gott,
zeige uns den Weg,
der uns zu deinem Haus führt,
wo Platz ist für viele.
Da dürfen auch wir wohnen - allezeit.

Evangelium

Johannes-Evangelium 14, 1- 6 (Kurzfassung)

Impuls

Schild: Zimmer frei

Im Haus Gottes gibt es viele Wohnungen; in diesem Haus sind Zimmer frei – lass uns zusammen einziehen.

 

Lied

Gotteslob 653, 3 + 4: Selig, die bei dir wohnen, Herr

Fürbitten

Wir sagen Jesus unsere Bitten:

Für alle, die ohne Wohnsitz leben und eine Bleibe suchen.

Für jene, die schlecht untergebracht sind und kein Zuhause finden.

Für alle, die im Luxus wohnen und sich verschließen vor der Bedürftigkeit der anderen.

Für jene, die ein freies Zimmer in deinem Haus wählen.

Vater unser

beten

Gebet

Gott,
in deinem Haus sind Zimmer frei.
Leite uns in unserer Suche
nach Heimat und Geborgenheit.
Lass jeden und jede seinen Platz
in deinem großen Haus finden.

So segne und beschütze uns
der Vater, Sohn und heilige Geist. Amen

Lied

Gotteslob 786: Geborgen in dir, Gott

Wunsch

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen einen schönen Sonntag.

Auferstehung

Möve auf Pfal am Kai

Alles hinter mir lassen,
was schmerzt,
was belastet,
was traurig macht.

Aufatmen,
frei sein,
Leichtigkeit verspüren,
einfach Leben –

das ist Auferstehung.

Rettung

Ruine vor Leutturm

Gott, Du bist mein Licht und meine Rettung.

Ich vertraue Dir und versuche, mich nicht zu fürchten.

In Ungewissheit und Bedrängungen setze ich auf Dich.

Zuversicht möchte ich verbreiten.

Hoffnung möchte ich geben.

Lass mich stets Deine Nähe spüren und Deine Freundlichkeit erahnen.

In unheilvollen Zeiten bist Du bei mir, so hast Du es versprochen.

Lass uns nicht alleine, unser Gott.

Zeige uns die rechten Wege und begleite uns.

nach Psalm 27

Ein Fest?

Kindergemälde

Ein Fest will ich feiern
voll Freud’ und Genuss.
Ein Fest will ich feiern
mit Bier und mit Lust.

Ein Fest will ich feiern.
Komm, Schwester und Bruder,
ich lad euch ein!
Ach – wie geht’s euch?
Das Fest – kann es sein?

Täglich üben

Auferstehen

Von den Toten auferstehen -
als wäre das so einfach, dass ich das gleich könnte.
Deshalb übe ich täglich, das Übungsfeld ist grenzenlos.
Wie viele kleine Tode sterbe ich, bevor ich richtig tot bin:

Kreuz vor Kirchenfenster

Pläne müssen begraben werden,
von Wünschen und Hoffnungen muss ich mich verabschieden,
Beziehungen gehen in die Brüche...

Und dann gibt es noch die,
von denen ich mich an einem Grab
verabschieden muss.
Die sind dann richtig tot.
Aber nein,
wenn ich der Botschaft von Ostern traue,
dann sind sie nicht tot, sie leben.

Ob ich das auch einmal schaffe?
Bestimmt, ich übe ja täglich.

Das Beste

Korb mit Baguettes

Rund ums Brot
sammeln sich zur Not
Freunde und Gäste
und schenken einander
das Beste
was sie sind und haben:
Sie selber
sind die Gaben.

Schutzschirm

vile Regenschirme hoch über einer Straße

In Krisenzeiten wird oft vom „Rettungsschirm” geschrieben.
Rettung, Schutz, Segen, Unterstützung, Hoffnung, Beistand, Hilfe –
viele Begriffe drücken den Trost aus, den man erhält,
wenn man nicht allein gelassen wird.

„Unter deinen Schutz und Schirm”,
so beginnt auch ein altes Gebet zu Maria.
Die Mutter Jesu musste auch manche Last tragen und schwierige Situationen bestehen.
Für viele Menschen ist sie Anlaufstelle im Gebet.

Im Monat Mai denken wir
besonders an Maria.
„uns allezeit behüte” –
das ist unser Wunsch in dieser Zeit.

Gottesdienst zum 4. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 4. Sonntag der Osterzeit:

 

Gruß

Wir teilen mit Ihnen auf diesem Weg unseren Gottesdienst am Sonntag.
So sehr wir uns freuen, dass es in dieser Weise möglich ist, so sehr wünschen wir auch, dass wir bald wieder in unseren Kirchen gemeinsam Gottesdienst feiern können.

Einführung

„Der kommt mir nicht mehr ins Haus!”
„Der stellt seine Füße nicht mehr unter meinen Tisch!”
Redensarten, die alle das gleiche sagen:
Ich möchte mit jemanden nichts mehr zu tun haben.

Was für andere Worte bei Jesus:
„Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird das Leben finden.”

Bei Jesus Christus stehen wir nie vor verschlossenen Türen.

Lied

Gotteslob 479, 1.+2. Str.: Eine große Stadt ersteht

Gebet

Gott,
du kommst zu uns
mit deinem offenen und heilenden Wort.
Öffne uns, damit wir dein Wort annehmen.

Evangelium

Johannes-Evangelium 10,1-10

Geschichte

rotes Tor

Es wird erzählt, dass vor langer Zeit die Menschen in offenen Häusern lebten. So offen wie ihre Häuser waren auch die Menschen.

Eines Tages fertigte einer eine Tür an. Damit verschloss er sein Haus.

Dann machten es andere ihm nach. Es gab plötzlich immer mehr Häuser mit Türen.

Es dauerte nicht lange, dann brachte einer ein Schloss an seiner Tür an. Und er trug ständig einen Schlüssel mit sich. Auch das machten andere nach.

Und wieder nicht lange, da schleppten sie einen aus ihrem Dorf zum Richter. Er hatte in ein Haus trotz Tür und Schloss eingebrochen.
Das war in ihrem Dorf noch nie vorgekommen.

 

Impuls

 

Fürbitten

In Jesus hat Gott uns die Tür zum Leben aufgestoßen.

• Manchmal verschließen wir uns dem anderen aus lauter Angst oder Enttäuschung.
Jesus, öffne uns durch deinen Geist.

• Manchmal werden wir ausgeschlossen.
Jesus, stärke dann unsere Hoffnung durch deinen Geist.

• Die Kirche erscheint vielen oft wie verschlossen.
Jesus, weite uns alle durch deinen Geist.

• Die Kirche braucht Menschen, die deine Botschaft weitertragen.
Jesus, berufe sie durch deinen Geist.

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott,
wir danken dir
für diese Form unserer Zusammenkunft heute.
Festige unsere Gemeinschaft mit dir
und öffne uns für die Menschen,
denen wir begegnen.

Lied

Gotteslob 390: Magnificat

Segenswunsch

 

Zwischen Ostern und Himmelfahrt

Kinderschuh hängt am Schnürsenkel

Auf zwei Beinen stehend,

das eine kinderschuhleicht

in der Auferstehung

der zeitenlosen Ewigkeit,

das andere erdanziehungsschwer

verwurzelt im Hier und Jetzt.

Aus dem Tritt geraten,

an der Hüfte verletzt,

hinkend

verliere ich die Balance.

Doch auch ein Kinderschuh trägt.

Maria

Maria, wer warst du?

Eine Frau, die Ja gesagt hat zu dem Unbegreiflichen,
eine Frau, die mutig Zumutungen ausgehalten hat,
eine Frau, die treu blieb, auch wenn sie vieles nicht verstand,
eine Frau, die da war, sich aber nicht in den Mittelpunkt drängte,
eine Frau, die in Konflikten vermitteln konnte,
eine Frau, die auch in schweren Zeiten die Hoffnung nicht aufgab,
eine Frau, die in Leid und Tod ausharrte,
eine Frau, die an die Auferstehung ihres Sohnes glaubte,
eine Frau, erfüllt von Gott.

Maria, du bist uns nahe.

Maria, du bist eine von uns.

Collage mit vielen vielen Porträts

Mit meinem Gott überspringe ich Mauern

Mit meinem Gott überspringe ich Mauern, so heißt es in Psalm 18.

Prorotonziegel mit eingerollten Zetteln darin

Das ist kein Vorsatz, keine Frage „Schaffe ich das?”

Ich tue es einfach in dem festen Vertrauen, dass Gott die Kraft und den Elan gibt,

nehme Anlauf, vielleicht einmal, zweimal, dreimal - und springe:

aus der Angst in die Zuversicht...
aus der Einsamkeit in neue Formen der Gemeinschaft...
aus Krankheit ins Leben...
aus Sorgen vor der Zukunft ins Vertrauen kreativer Ideen...
aus Abstandsregeln in eine neue verantwortliche Achtsamkeit...
aus...

Nur Mut, Gott ist mit von der Partie, wir sind nicht allein!

Hoffnung

Herr,

auf Dich steht mein Hoffen!

Wie wäre uns geholfen

- wenn Du Dich unser erbarmst

- wenn sich Deine Treue zeigen würde.

Lass uns nicht allein!

Wir hoffen auf Dich!

nach dem Schlussvers des „Te Deum”

Regenbogen über Autobahn

„Verbundenheit”, Corona-Steinaktion an den Weihern in Herzogenrath

Mein Lied

Ich singe dir mein Lied, Herr

Die Töne müssen nicht sauber sein, entscheidend ist meine Freude

Du sollst hören, wie ich dich lobe

café gourmand

Die Sonne, das Getränk auf der Terrasse, ein leckeres Brot

Meine Lieblingsblume, ein lustiger Witz, ein Telefonat mit einer Freundin

Ein gutes Buch, endlich wieder T-Shirt statt Pullover, Vanille-Eis

Es gibt viele Gründe, vor Freude zu singen und für das zu danken, was mir im Alltag geschenkt ist

Dafür danke ich dir, Herr

So kann ich singen

Dir singe ich mein Alltagslied, Herr

Ein Fenster des Glaubens

Kreuz mit Schriftrollen

Ein Fenster des Glaubens

Ein Fenster mit hebräischen und lateinischen Worten - stellvertretend für das Alte und das Neue Testament. In der oberen Mitte ein Brief des heiligen Philipp Neri, denn er hat das Wort Gottes in seine Zeit übersetzt.

Um das Fenster herum ein Kreuz - stellvertretend für unser Leben aus dem Glauben. Es sind viele und bunte Farben, denn so ist auch unser Glauben.

Jeder kann und soll das leben, was er vom Evangelium verstanden hat. Dann können die Menschen durch uns erkennen, wie Glauben heute gehen kann.

Gottesdienst zum 3. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 3. Sonntag der Osterzeit:

 

Gruß

Herzlich willkommen am 3. Sonntag der Osterzeit. Wir wollen Sie wieder teilhaben lassen an einigen Elementen der heutigen Sonntagsliturgie.

Lied

Gotteslob 337: Freu dich erlöste Christenheit

Einführung

Kannst Du das glauben?

Da ist einer am Kreuz gestorben. Und nun heißt es, er sei von den Toten auferstanden. Er sei seinen Freundinnen und Freunden erschienen.

Doch sie? Konnten sie es glauben?

Immer wieder fragten sie sich: Ist ER es wirklich?
Nein – so richtig fassen konnten auch sie es nicht.

Glauben braucht Zeit!

Gebet

Herr Jesus Christus,
Ostern sagt: Du lebst!
Deine Liebe, deine Lebenskraft ist stärker als der Tod.
Das gibt uns Hoffnung.
Mit dir geht es weiter – auch da, wo wir an Grenzen stoßen.
Lass uns dir vertrauen, gib, dass wir uns dir anvertrauen.

Evangelium

Johannes-Evangelium 21, 1 – 14

Impuls

 

Lied

O, Surrexit Christus

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du bist der Lebendige und schenkst Leben. Wir rufen zu dir:
• Für alle, die am Leben verzweifeln...
• Für alle, die unter der Corona-Pandemie leiden...
• Für alle, die sich für andere einsetzen...
• Für alle, die in dieser Zeit suchen...
• Für uns alle in unserer Hoffnung...

Vater unser

Und so wollen wir mit den Worten Jesu beten: Vater unser...

Segen

Herr bleibe bei uns,
wenn uns Sorgen überhäufen,
wenn wir traurig sind und uns einsam fühlen,
wenn uns Angst vor der Zukunft befällt,
wenn die Hoffnung geringer wird.

Bleibe bei uns und segne uns,
du, der die Last des Lebens getragen hat,
der den Bedrängten und Kleinen nahe war,
der den Tod und damit die Leiden der Welt bezwungen hat.
Bleibe bei uns und segne uns,
du Gott des Lebens. Amen.

Lied

Gotteslob 321: Surrexit Dominus vere

Gruß

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Sonntag. Möge der Glaube an die Wegbegleitung Gottes Sie durch die kommende Woche tragen und Ihnen Kraft und Zuversicht geben.
 
 

Fensterbild: Fisch

Ich brauche DICH

Wo bist du?

Du trägst Mundschutz und schützt uns,

doch ich vermisse deine Mimik.

Du hältst Sicherheitsabstand und schützt uns,

doch ich vermisse deine Nähe.

Du wahrst Kontaktsperre und schützt uns,

doch ich vermisse deine Begegnung.

Du hast Handschuhe und schützt uns,

doch ich vermisse deine Berührung.

Du nutzt Homeoffice und schützt uns,

doch ich vermisse deine Worte.

Du meidest Zusammenkünfte und schützt uns,

doch ich vermisse dein Gesicht.

Gott sei Dank:

Du bist ein Gott „Ich-bin-da”.

Frau verhüllt

Doch ich brauche auch DICH.

Nachher

Nachher wissen wir mehr.

träumende Frau

Wir wissen, wie es gewesen ist
... was wir vermisst haben
... was nicht so selbstverständlich ist
... dass wir Menschen nicht alles machen können
... wie wertvoll das Miteinander ist
... wie einfach Leben sein kann.

Nachher wissen wir mehr.
Aber ändert das Wissen auch unser Verhalten?

Wer

drei Büsten auf drei Säulen

Löcher werden gestopft,
Lücken werden geschlossen.
Wenn etwas fehlt, kaufen wir es.
Das ist der Trend unserer Zeit.
Wir haben so gut wie alles zur Verfügung.

Täuschen wir uns nicht!
Unser Leben hat offene Fragen,
die über unsere Kraft hinausgehen:

Wer steckt uns ein lohnendes Ziel?
Wer begleitet uns auf dem Weg dorthin?
Wer gibt uns Kraft zu leben, bis wir am Ufer eines rettenden Gottes anlegen?

Ostern

Wir sehen nicht weit,
bis zur Hand,
kaum mehr.

Wir wissen nicht viel,
ein bisschen Verstand,
kaum mehr.

Wir hoffen so groß,
bis zum Horizont,
und viel mehr.

Aussicht vom Segelschiff uafs Wasser

Halleluja! Unfassbar!

Guter Gott!
Unfassbar, dein Sohn ist erstanden!
Gerne hätten wir Dir in der Freude darüber
unser gemeinsames Halleluja gesungen.
Momentan kann es jeder nur für sich tun.

Weite Du unseren Blick und hilf uns erkennen,
dass das „persönliche Halleluja”
durch seine Individualität die Chance bietet,
einen jeden noch tiefer im Innersten zu erfassen.
Lass uns aber auch erneut erkennen,
wie stärkend es in Gemeinschaft klingt:

Halleluja! Christ ist erstanden!

empor gestreckte bunte Hände

Lebensmitte(l)

Lebensmitte

Wo bist du?

versteckt?

verschlossen?

verstaubt?

vergraben?

Gebäude, Webertafel mit der Aufschrift 'Lebensmitte'

Wie bist du?

sehnend

sorgend

stärkend

sättigend

Lebensmittel

Gottesdienst zum 2. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Sonntag der Osterzeit:

 

Gruß

Türspalt und Riegel bilden eion Kreuz

Die Türen waren verschlossen, doch Jesus kam zu ihnen hinein. Wir freuen uns, dass wir in dieser Zeit einige Elemente unserer Liturgie miteinander teilen und Jesus in unserer Mitte glauben.

 

Lied

Gotteslob 318 Christ ist erstanden

Einführung

Ich sehe vieles
und sehe doch nicht alles.

Ich glaube vieles
und glaube doch nicht alles.

Bin ich ein Thomas?
Den Auferstandenen sehend
Dem Auferstandenen glaubend
Und doch nicht ohne Fragen und Zweifel
Unglaublich, aber nicht ungläubig
Zweifelnd, aber nicht verzweifelt

Gebet

Jesus,
du kommst zu uns,
du bringst Friede,
du schenkst Vergebung.
Hilf uns zu glauben,
dass du mitten unter uns lebst und wirkst.

Evangelium

Johannes-Evangelium 20, 19-31:

UNGLAUBE

 

Impuls

Nach seiner Auferstehung trat Jesus bei verschlossenen Türen in die Mitte seiner Jünger und sagte:
„Friede sei mit euch!”
Er kommt auch heute zu uns und sagt:
„Friede sei mit euch!”

Lied

Gotteslob 322, 7., 8., 11. Strophe: Halleluja

Fürbitten

Jesus, die Türen sind verschlossen, doch du kommst.
Wir bitten:
• Für die, die nicht sehen und doch glauben
• Für die, die nicht begreifen und doch hoffen
• Für die, die nicht verstehen und doch lieben

Vater unser

 

Segen

 

Gruß

Wir wünschen Ihnen einen guten Sonntag – im Namen der ganzen Gemeindeleitung – und freuen uns auf alles, was möglich ist bei verschlossenen Türen.

Lied

Gotteslob 811, 1.+2. Strophe: Keinen Tag soll es geben

Friede

abstraktes Kreuz

Als Jesus nach seiner Auferstehung
in die Mitte seiner Jünger trat,
sagte er ihnen:
„Friede sei mit euch!”

Friede
ist das Wort
von Ostern,
das Wort
des neuen Lebens.

Morgen

Schau nicht nach hinten, schau nach vorn.
Das Gestern ist vergangen, es gehört zu mir.
Auf dem Gestern baue ich auf,
mit dem Gestern gehe ich weiter,
das Gestern baue ich ein -
in ein neues Morgen.

Das Gestern liegt hinter mir,
die Zukunft vor mir.
Das Gestern nimmt mir nicht die Schwere von Schicksal und Leid,
aber das Morgen öffnet mir eine neue Tür.

Blick durch eine Tür auf Felder

Aufbruch

brennende Kerze mit Text

Ostern ist immer Aufbruch:
heraus aus der Trauer - hin zur Hoffnung,
heraus aus dem Tod - hin zum Leben.

Ostern ist immer Aufbruch:
der Jünger - hin zu den Menschen,
der Zweifelnden - hin zum Glauben.

Ostern ist immer Aufbruch ins Leben!

Gegen alle Distanz

Wilde blühende Blumen auf Baumstumpf

Gegen alle Distanz

Erwarten wir den Osterkuss

Den Gott uns schenkt

Der uns zu neuem Leben weckt

Emmaus

Sei du mit uns auch in dieser Zeit, sei du mit uns, o Herr.

Kreuz vor einem Baum

Zwei Jünger gingen,
mit großem Abstand,
Mundschutz vor dem Gesicht.
Da kam ein Dritter und weg sie liefen,
denn treffen durft’ man sich nicht.

Aus sich’rer Ferne hört man sie rufen:
„Weißt du, was uns bewegt?”
„Das könnt ihr fragen,
was soll ich sagen?
Antwort gibt euch das Gebet.”

„In schweren Zeiten will ich begleiten,
alle die traurig sind.
Für alle Kranken und die,
die schwanken,
bin ich der Stab auf dem Weg.”

„Habt nur Vertrauen,
wenn auch in Ferne,
geh ich den gleichen Weg.
Bin stets zur Seite, geb’ euch Geleite,
dass ihr das Ziel nicht verfehlt.”

Sei du mit uns auch in dieser Zeit, sei du mit uns, o Herr.

Gottesdienst zu Ostermontag

Hören Sie den Gottesdienst zum Ostermontag:

 

Gruß

Ostern, das größte Fest unseres Glaubens – und in diesem Jahr so andersartig gefeiert – geht mit dem Ostermontag in die „Verlängerung”.

Lied

Singet, lobet, preist und singt! Alle im Himmel, alle auf Erden. Freut euch im Glanze Gottes. Singt!

Gebet

Guter Gott,
begleite uns in unsicheren Zeiten.
Lass uns annehmen, was uns an Situationen begegnet und lass uns dich erkennen auch im Verborgenen.
So bitten wir dich, guter und lebensliebender Gott.

Evangelium

Lk 14, 13 – 35

Meditation

...Mal ist auch unser Weg voll Glück und Sonnenschein, mal ist es ein Weg nach Emmaus, voller Sorgen, Trauer, Leid. Gut, wenn wir nicht allein gehen, wenn Menschen um uns sind, die uns stützen und stärken.,
Jesus geht unseren Weg mit – oft unbemerkt, unaufdringlich, still und leise. Glauben kann unser Leid in einen größeren Zusammenhang stellen. Wer glaubt, sieht weiter. Aber dies kann man nicht erzwingen. Oft braucht es länger und oft scheint es auch nicht zu gelingen. Jesus hat Zeit. Er bleibt an unserer Seite. Schenken wir einander diese Zuversicht.

Lied

Gotteslob 89: Herr, bleibe bei uns

Fürbitten

Jesus, du gehst mit auf unseren Wegen.
Dich bitten wir:
- Manchmal verstehen wir deine Zeichen nicht sofort. Hilf uns, aufmerksam zu sein für das, was du uns an die Hand gibst.
- Nicht immer brennt unser Herz für das, was wir tun. Hilf uns, Feuer und Flamme zu sein für unser Tun in der Welt.
- Sei du bei uns, wenn es Abend wird und begleite uns mit deinem Segen.

Vater unser

 

Lied

Gotteslob 326, 1.+2. Strophe: Wir wollen alle fröhlich sein

Weg

Gottesdienst zu Ostern

Hören Sie den Gottesdienst zum Ostersonntag:

 

Gruß

Wir feiern Ostern, liebe Schwestern und Brüder! Herzlich willkommen sagen wir allen im Namen der ganzen Gemeindeleitung.

Schöpfung

Als noch nichts war, hat Gott alles geschaffen.
Die Bibel erzählt davon.
Doch es ging nicht lange gut in der Schöpfung Gottes.
Die einen wurden mächtig, die anderen wurden unterdrückt.
So hatte Gott das nicht gedacht.
Was hat er gemacht? ---

Befreiung

Wir erinnern uns:
wie er das Volk Israel aus Ägypten befreit hat,
wie das Volk durch das rote Meer zog und der Knechtschaft entkam,
wie es in die Freiheit ging...
Gott weiß immer einen Rat.
Wir danken ihm für seine Befreiung.

Osterlicht

Ein Licht in der Nacht.
Das ist die Rettung.
Gott zündet die Flamme des Lebens.
Die Osterkerze ist da.

 

Wir segnen nun die Osterkerzen für unsere Kirchen mit dem Lobpreis:

Lobpreis

Christus,
gestern und heute,
Anfang und Ende,
Alpha und Omega.
Sein ist die Zeit und die Ewigkeit.
Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Liedruf

Jesus Christ, Feuer, das die Nacht erhellt, Jesus Christ, du erneuerst unsre Welt.

Zusage

Christus ist auferstanden vom Tod.
Christus lebt.
Sein Licht vertreibe alles Dunkel!

 

„Lumen Christi”
„Deo Gratias”

Osterlob

Auszüge

Halleluja

 

Evangelium

Licht im Dunkel

Früh am ersten Wochentag kamen Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.

 

Da gab es ein heftiges Erdbeben.
Der Engel des Herrn kam vom Himmel.
Er ging zum Grab und rollte den den Stein weg.
Seine Gestalt – voller Licht, wie ein Blitz,
seine Kleider - wie Schnee.

 

Der Engel sagte zu den Frauen:
»Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus sucht, der gekreuzigt wurde. Er ist nicht hier.
Gott hat ihn vom Tod auferweckt.
So hat er es gesagt. Seht: Hier hat er gelegen.
Geht nun schnell zu seinen Jüngern!
Sagt ihnen: ›Jesus wurde vom Tod auferweckt.‹
Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt.«

 

Die Frauen waren erschrocken und zugleich voll Freude.
Sie liefen vom Grab weg, um den Jüngern alles zu berichten.

 

Da stand Jesus vor ihnen und sagte: »Seid gegrüßt!«
Sie gingen zu ihm und berührten seine Füße und warfen sich vor ihm nieder.

 

Jesus sagte: »Habt keine Angst!
Geht und sagt meinen Brüdern: ›Geht nach Galiläa. Dort werdet ihr mich sehen.‹«

Predigt

Vater unser

Lied

Gotteslob 793, 1. Strophe: Das Grab ist leer

Gruß

Unsere Kirchen sind zu bestimmten Zeiten offen und laden zum Gebet ein.

 

Die Gemeindeleitung wünscht Ihnen und Ihren
Angehörigen ein gesegnetes Osterfest!

Friede

Wenn Gottes Friede unter uns groß werden soll,
dann reicht es nicht,
dass wir nichts gegeneinander haben,
dass wir tatenlos zuschauen, wie Unrecht geschieht.

Dann dürfen wir uns nicht feige vor dem Bösen ducken
und nicht Friedfertigkeit mit Gleichgültigkeit verwechseln.

Gottes Friede wird erst dann,
wenn wir uns ungeteilt für das Gute einsetzen.

bepflanztes Kreuz

Gottesdienst zum Karfreitag

Hören Sie den Gottesdienst zum Karfreitag:

 

Begrüßen

Karfreitag - eine tiefe Stille liegt über dem heutigen Tag.
Wir wissen uns als Gemeindeleitung mit Ihnen und Euch verbunden; auf diesem Wege teilen wir einige Elemente der Liturgie miteinander.

Lied

Gotteslob 283: Aus der Tiefe rufe ich zu dir

Einführung

Es ist ein Kreuz

Es ist ein Kreuz, dass Gottes Sohn damals ans Kreuz genagelt wurde – festgenagelt

Es ist ein Kreuz, dass Gottes Kinder heute auf der Flucht sind – heimatlos

Es ist ein Kreuz, dass Gottes Kinder heute unter schlimmen Verhältnissen leben müssen – unwürdig

Es ist ein Kreuz, dass Gottes Kinder geschwächt, infiziert erkranken und sterben – leidvoll

Es ist ein Kreuz, Gott!

Nur gemeinsam und mit Dir können wir das Kreuz dieser Welt durchkreuzen.

Gebet

Jesus,
du hast das Kreuz auf dich genommen,
weil du angeeckt bist,
weil du Menschen in Frage gestellt hast.
Wir denken heute an dein Leiden,
an deine Liebe zu uns.
Mache uns stark für den Weg der Liebe
in deinerNachfolge.
Amen

Passion

Wir lesen die Passion aus dem Evangelium nach Johannes (18,1-19,42 - gekürzt)

Lied

Gotteslob 778, 2. + 3. Strophe:
Oft steht die Welt in Brand

Fürbitten

Im Fürbittgebet bringen wir unsere Bitten und Nöte vor Gott:
• Bitten wir für unsere Eine Welt und für mehr Frieden
• Bitten wir für Notleidende und für mehr Solidarität
• Bitten wir für unsere Kirche und für mehr Geschwisterlichkeit
• Bitten wir für Menschen in systemrelevanten Berufen und für mehr Dankbarkeit
• Bitten wir für Kranke, Verwundete und für mehr Heilung
• Bitten wir für Verstorbene und für mehr Hoffnung

Vater unser

 

Kreuzzeichen

Es ist ein Kreuz mit dieser Welt,
es ist ein Kreuz, das uns verbindet:
Im Namen des Vaters und des Sohnes...

Abschluss

Eine tiefe Stille liegt über dem heutigen Tag

Kreuzweg in Jerusalem

Gottesdienst zum Gründonnerstag

Hören Sie den Gottesdienst zum Gründonnerstag:

 

Gruß

Drei österliche Tage liegen vor uns.
Im Namen unserer Gemeindeleitung tragen wir Ihnen Teile aus unserer Liturgie vor.

Lied

445 Ubi caritas

Gebet

Du bist ganz da, Jesus, Menschensohn.
Was wirst du tun –
angesichts deines Schicksals,
angesichts unser aller Leben?
Wir brauchen dich.

Evangelium/
Predigt

Johannes-Evangelium 13, 1a.2a.3-15
 

Fürbitten

Jesus braucht nur die Schürze. Wir bitten ihn:

Für alle, die täglich für andere sorgen:

Für alle, die sich mit Jesus auf den unteren Weg zu den Menschen machen:

Für alle, die mit der Corona-Krise nicht fertig werden:

Jesus, du gibst alles für uns.
Lass auch uns leben,
nützlich und aufgebraucht.
Wie du

Vater unser

 

Frieden

Priester bricht das Brot

Frieden auf unseren Tischen
wie Brot
Frieden für alle
wie Wein
Frieden für diese geschundene Welt

Lied

792 Nada te turbe

Schrifttext

Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani heißt, und Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Setzt euch und wartet hier, während ich bete.” Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst und er sagte zu ihnen: „Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht!”
(nach Mt 26,30f)

Lied

286 Bleibet hier

hautnah

Tageschau, Brennpunkt, Internet –
Schreckensnachrichten frei Haus ins Wohnzimmer geliefert.
Zahlen von Infizierten und Verstorbenen stimmen nachdenklich.
Wenn es zu viel wird,
diese Nachrichten unerträglich werden,
einfach abschalten,
Programm wechseln,
Raum verlassen.

 

bepflanztes Kreuz

Was aber,
wenn ein Mensch aus engster Umgebung erkrankt
oder gar beatmet wird,
wenn es nicht nur Nachrichten sind,
sondern das Leid hautnah kommt, spürbar wird,
Ausblenden und Entziehen nicht mehr möglich ist.

Habe ich dann genug Geduld, Hoffnung und Durchhaltevermögen,
damit es Frühling in meinem Herzen werden kann?

Mut

Ende eines Stegs am Meer

ZUGEMUTET

Gott ermutigt uns,

uns mutig

an die Zumutungen des Lebens

zu wagen.

vertrauen

Hast Du uns verlassen?
Wir rufen Dich an.
Leider können wir Deine Sprache nur schwer verstehen.
Du aber bist uns heilig!

Schon unsere Vorfahren haben auf Dich vertraut,
wie oft hast Du ihnen geholfen...
Unzählige Male hast Du sie und auch uns nicht verlassen.

Verbirg Dein Gesicht nicht vor uns.
Zeige Dich uns, auch wenn Hilfe so fern scheint.

nach Psalm 22

Wand mit Fragen

Gottesdienst zum Palmsonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Sonntag:

 

Fenster mit Blick auf Felsendom

Einführung

Mit dem heutigen Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. Wir laden Sie ein, mit uns in diesen Tagen die zentralen Aussagen unseres Glaubens zu betrachten und mit Jesus über den Einzug nach Jerusalem, seine letzte Zusammenkunft mit den Seinen am Gründonnerstag sowie seinen Kreuzestod der Osterbotschaft entgegenzugehen.

Lied

280, 1. + 4. Strophe: Singt dem König Freudenpsalmen

Gebet

Guter Jesus,
unter dem Jubel der Menschen zogst du in Jerusalem ein, die Stadt, in der dein Weg sich vollenden sollte. Dein Weg des Leidens begann, am Ende der Tod. Doch du hast den Tod überwunden.
Führe auch uns durch diese Zeit zu neuem Leben, schenke uns und der ganzen Menschheit eine Zukunft, in der Leben sprießt – für alle.

Psalm

122,1-9

Lied

829, 1. Strophe: Ihr Mächtigen

Evangelium

Matthäus-Evangelium 21, 1 – 11

kurzer Impuls

Wie sehr habe ich mich gefreut, als man zu mir sagte: Komm mit, wir gehen zum Haus des HERRN!”, so singt im Psalm 122 der Betende bei seiner Wallfahrt nach Jerusalem.

Ein Weg der Freude? – wohl kaum für Jesus.
In Jerusalem sollte sein Schicksal besiegelt werden.

Die Menschen, die ihn begleiteten, ahnten noch nichts davon. Sie jubelten ihm zu.

Doch Jesus spürte, wie die Luft immer dünner wurde, die Schlinge sich immer mehr um seinen Hals legte.

Und doch kehrte er nicht um. Er ging nach Jerusalem – aus Liebe zu uns.

Fürbitten

Zu Beginn der Heiligen Woche beten wir:

Für alle Menschen im Nahen Osten, die sich nach Frieden sehnen und für die der Friede weit entfernt ist...

Für alle, die sich in der Corona-Pandemie mit äußerster Kraft und Hingabe für andere einsetzen...

Für alle, die auch in dieser Situation nur an sich denken...

Vater unser

 

Hinweis

Auch in diesem Jahr brauchen Sie auf gesegnete Buchsbaumzweige nicht zu verzichten. In jeder Kirche steht ab Palmsonntag am Eingang ein Korb mit Zweigen, aus dem Sie sich bedienen dürfen.

Segen

Der Herr segne und behüte dich.
Er lasse sein Angesicht über dir leuchten
und sei dir gnädig.
Der Herr wende dir sein Angesicht zu
und schenke dir Frieden. Amen.

Lied

Frieden hinterlasse ich euch

In Kontakt bleiben

Kontaktsperre - Was tun?

Wir erschließen uns neue Möglichkeiten: Videochats, soziale Medien ...

Wir nutzen vermehrt altbekannte Möglichkeiten: Telefon, Brief ...

Wir halten Abstand, aber wir bleiben in Kontakt!

Internet Logos

Kontaktsperre – aber nicht zu Gott!

Beten stellt Kontakt zu Gott her – wie immer schon.

Vielleicht gelang uns dies besser an Orten wie der Kirche.

Vielleicht geht das jetzt dort nicht mehr.

Vielleicht erschließen wir uns dafür neue Räume?

Aber Gott: Wir bleiben in Kontakt!

DU BIST DA.

Fußabdruck

Gott, egal, was mich umgibt,
ob Freude, ob Leid:
DU BIST DA.

Immer wenn ich die Welt umarmen kann,
wenn mir alles gelingt, nichts zu schwer ist:
DU BIST DA.

Auch wenn ich am Boden bin,
wenn alles um mich herum dunkel ist:
DU BIST DA.

Selbst wenn ich dich nicht sehe,
wenn ich deine Wege nicht verstehe:
DU BIST DA.

Darauf darf ich vertrauen,
denn du hast es uns zugesprochen,
du hast jede(n) von uns wunderbar
geschaffen.

Denn:
DU BIST DA – FÜR UNS.

Kosten

bunte schemenhafte Leute

Wo zwei oder drei versammelt sind … (nach Mt 18,20)
FALSCH
Wo eine/r oder zwei versammelt sind – mehr als drei?
Das wird kostspielig.

Wir suchen Begegnung.
Wir ersehnen Berührung.
Das kann uns was kosten.

Führe uns in der Angst.
Verbinde uns im Glauben.
Das ist mir kostbar, Gott.

bunte schemenhafte Leute

Kontaktsperre

Lieber Gott,
wir haben untereinander Kontaktsperre
und müssen mindestens 1,5 m Abstand halten.

Soweit ich weiß,
steckst Du nur mit Deiner Liebe an.
Liebe bringt nur Leben, nicht den Tod.

Daher meine große Bitte:
Berühre mich und sei mir und allen,
die sich danach sehnen, jetzt besonders nahe.

Regenbogen über Autobahn

Er heißt Jesus

Er heißt Jesus Christus
und schreit durch den Mund der Hungernden.
Doch die Menschen gehen vorüber, wenn sie ihn sehen.
Sie eilen, um schnell in die Kirche zu kommen.

Er heißt Jesus Christus,
kann nicht lesen und schreiben,
hat keine Arbeit und die Leute sagen: Der taugt nichts.

Er heißt Jesus Christus
und sehnt sich nach einer Welt mit Liebe und Gerechtigkeit.
Er ist unter uns.

Er heißt Jesus Christus,
ist ganz und gar Mensch
und erkennt keine Unterschiede mehr an.
Denn aus uns allen will er Geschwister machen.

Skulptur: zwei Knieende umarmen sich

Mein Lied für dich

In ungewisser Zeit rufe ich Dich an.

Ob Du mich hörst? Ob Du mir hilfst?

Ich vertraue Dir und hoffe, dass Du stets bei mir bist.

Lass Dich ein bisschen erahnen, dann allein ist mir schon geholfen.

In dunklen Zeiten sei Du an meiner Seite. Ich hoffe auf dich!

Mein Lied für Dich wird nie verstummen.

nach Psalm 118

Manual einer Orgel

Gottesdienst zum 5. Fastensonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Sonntag:

 

Einführung

MISEREOR Fastenaktion 2020

Misereor hat die Fastenaktion unter das Thema gestellt: Gib Frieden!
Syrien und Libanon sind die Länder, denen sich Miseror dabei besonders zuwendet.
Aus dem Libanon erreicht uns ein Meditationstext zum Thema „Gib Frieden!”; er wird uns heute begleiten.

1. Meditation

Wenn wir die Grenzen anerkennen, die uns trennen,
dann kann Frieden werden,
und wenn die Grenzen von Ländern,
Sprache und Kultur,
von Rasse und Farbe,
von Gedanken und Überzeugungen,
von Religion und Glaube,
uns weder teilen noch trennen,
sondern zeigen und deutlich machen,
dass jeder und jede einzigartig und unentbehrlich ist!

Buße

Aber so ist es ja noch lange nicht:
Syrien und Libanon knallen aufeinander, Deutsche und Geflüchtete tun sich miteinander schwer, Christen und Muslime in demselben Land sind weit voneinander entfernt…

Grenzen mit klarem Blick anerkennen – das wäre schon viel.
Grenzen, die nicht trennen und teilen, sondern uns in unserer Eigenart und Einzigartigkeit zeigen und bestehen lassen, das wäre ein Weg.

Lied

Gotteslob 437: Meine engen Grenzen

Gebet

Gott, du führst uns zu einer geschwisterlichen Gemeinde zusammen.
Wir aber sind noch auf dem Weg,
sind noch nicht die,
die wir sein sollen und sein können.
Hilf uns, Trennendes zu überwinden, Vorurteile
abzubauen und den Frieden miteinander zu finden.

2. Meditation

In der Meditation aus dem Libanon heißt es:
Wenn in der Erkenntnis des Friedens klar würde,
dass jeder und jede einzigartig und unentbehrlich,
von Gott gewünscht, gewollt und erschaffen ist!
 
Dann, ja, dann werde ich zu dir kommen
und du zu mir
langsam, zärtlich,
in Sanftmut und Respekt,
 
Schritt für Schritt
in der Stille und in der Kraft des Geistes,
in Wort und Dialog,

Impuls

So macht Gott es mit uns:
Weil er uns gewollt hat, kommt er zu uns –
langsam, zärtlich, in Wort und Dialog.
 
Wir hören sein Wort.

Lesung

aus dem Buch Ezechiel 37, 12b-14

3. Meditation

Es heißt weiter in der Meditation aus dem Libanon:

Wenn in der Erkenntnis des Friedens klar würde,
dass jeder und jede einzigartig und unentbehrlich,
von Gott gewünscht, gewollt und erschaffen ist!
 
Dann, ja, dann werde ich dir begegnen und du mir,
dann werde ich dir und du mir zum Geschenk Gottes.
 
Dann, ja, dann wird der Friede deinen und meinen Namen tragen
denn ’Friede’ ist der Name Gottes.

Impuls

Friede schafft Begegnung.
Und Begegnung schafft Friede.
Bei Jesus und seinen Jüngern war es so.
Bei uns soll es genauso sein.
 
Der Friede so groß wie dein Menschsein.
Friede, der deinen Namen tragen darf.
Und meinen auch.
 
Gib Frieden!
Du gibst Gott.
Denn ’Friede’ ist der Name Gottes.

Musik

kurze Orgelmusik

Fürbitten

Lasst uns zu Jesus Christus beten. Denn er ist unser Friede:
• für alle, die Frieden schaffen wollen…
• für alle, die in Syrien und Libanon und in vielen anderen Krisenregionen leben…
• für alle, die die Saat des Unfriedens streuen…
• für alle, die mit Misereor dem Leben der Menschen irgendwo auf der Welt dienen…
• für unsere Toten…

Kollekte

Am heutigen Sonntag ist die Kollekte für das Hilfswerk MISEREOR; doch alle Gottesdienste wurden abgesagt. Dennoch geht die Arbeit in den Projekten für die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika weiter. Bitte helfen Sie mit und spenden Sie direkt an MISEREOR. Vielen Dank.

Vater unser

gemeinsames Gebet

Lied

Gotteslob 452, 1. und 7. Strophe: Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen

Komm herein

offenes Fenster

Ich öffne dir die Tür meines
Herzens
und führe dich durch mein
Zuhause.

Du darfst einen Blick in die
dunklen Ecken meines
Kellers werfen
und aus meinen Fenstern die
Welt betrachten.

Steige mit mir die Treppe zu
meinen höchsten Gedanken
hinauf
und bestaune mit mir den
Himmel.

Leib und Seele

Nektarinen

Vale – lebe wohl!

Dieser alte lateinische Gruß ist ganz auf den Menschen gerichtet, auf sein Wohlbefinden – an Leib und Seele.

Bleib gesund!

Diesen Wunsch hören wir zurzeit immer wieder.
Gesund sein verdrängt viele andere Werte, die sonst unser Leben bestimmen.
Bleib gesund – an Leib und Seele.
Ein wahrhaft christlicher Wunsch.

Gott umarmt

Kreuz im Altarraum

Lieber Gott,

vor einigen Jahren habe ich das Buch gelesen: "Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit". *

Wenn ich heute auf die Wirklichkeit unserer Welt schaue, dann erscheint mir Deine Umarmung im Moment etwas zu fest zu geraten.

Geht es etwas lockerer?

Die meisten haben es doch inzwischen begriffen, dass wir nicht alles im Griff haben, dass es nicht nur um schneller, weiter und höher geht.

Umarme uns, aber bitte nicht zu fest.

 
* Willi Lambert, Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit,
Matthias-Grünewald-Verlag 1998

punkt setzen

Schmetterling

punkt setzen!

begrenzung fühlen

ohnmacht aushalten

kleinigkeiten wieder wertschätzen

leben hochachten

endlichkeit spüren

ewigkeit erahnen

offenwerden für dich, andere und…

hoffen!

Der Herr ist mein Hirte

ChristophorusStatue

Wie Christophorus Jesus über schwierige Situationen hinweggeholfen hat,
so sei du, Herr, mein Hirte und Beschützer.

Hilf mir, Ruhe zu finden und mich nicht in Gedankenspielen zu verlieren.

Hilf mir, keine Angst zu haben – auch wenn sich Schluchten
an schlechten Nachrichten und Unwägbarkeiten auftun.
Sei du bei mir mit deiner Hilfe und deinem Beistand.

Du, Herr, sorgst für den gedeckten Tisch auch in Zeiten,
wo dies manchmal in Frage gestellt wird.
Lass uns alle das Augenmaß dafür nicht verlieren.

Du gibst mir Zeichen der Nähe und des Beistandes
– wie, wenn einer mich salben würde, wie eine Massage für mein Leben.

Dir vertraue ich, denn dein Gut-Sein begleitet mich, auch in Zeiten großer Sorgen.
Sei du bei mir, Herr, du Hirte, du Beschützer, du Alltagsbegleiter.

nach Psalm 23

Gottesdienstelemente zum 4. Fastensonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Sonntag:

Einführung

Wenn du blind bist,
hast du ein schlimmes Los.

Wenn du blind bist bei sehenden Augen -
wer will dir helfen?

Wenn du blind bist im Herzen,
kann das tödlich sein.

Jesus will dich heilen.

 
Gebet

 
Gott,
gib uns das Sehen
mit Augen und Herzen,
mit Gedanken und Händen.
Mach uns hellsichtig
für die Menschen und diese Welt.

 
Evangelium

 
Johannes-Evangelium 9, 1- 41

 
Fürbitten

 
Gott, wir bitten:

Für alle,
die kranke Augen haben oder blind sind:
Hilf ihnen,
dass sie Heilung finden oder eine besondere Förderung erfahren dürfen.

Für alle,
denen ihr Leben schwarz und hoffnungslos erscheint:
Führe sie zu Lichtern,
die ihr Leben wieder hell machen.

Für Menschen,
die keinen Zugang finden zum Glauben:
Öffne ihnen die Augen für dich durch dein Wort und durch überzeugende Menschen.

Für unsere Verstorbenen:
Lass sie dich sehen in ewiger Freude und
leuchte ihnen als das Licht ihres Lebens.

 

Menschenfreundlicher Gott

dein Sohn Jesus hat uns ein Beispiel gegeben
und uns ermuntert, ihm nachzufolgen.

So gib uns deinen Segen,
damit wir ihm folgen.

Gib uns Mut und Phantasie,
dass wir einander das Leben bereichern.

Wanderer schnürt Schuhe zu

Abgesagt

Icon für Annahme oder Ablehnung

vieles ist abgesagt
nicht alles

ein freundlicher Blick
ein zugewandtes Lächeln
ein aufmerksames Telefonat
ein kurzes Gebet

nicht alles
ist abgesagt